Kinder mit Madlen Eisele, die die Ferienbetreuung in Rangendingen federführend organisiert. Foto: Kauffmann

Drei Wochen, rund 100 Kinder und jede Menge Spiele, Basteleien und Bewegung: Das ist die Ferienbetreuung für die Grundschüler in Rangendingen. Einige Eindrücke davon.

Kinder, die nächste Woche eingeschult werden, „machen sich mit den Räumen vertraut und können sich gegenseitig kennenlernen“, erklärt Madlen Eisele, die die Ferienbetreuung federführend organisiert. Zudem erfahren die künftigen Erstklässler an der Grundschule Regeln, die an der Schule gelten. Zum Beispiel, sich gegenseitig ausreden zu lassen.

 

20 Betreuer

Eisele setzt auf ein Team, das sich schon in der Vergangenheit bewährt hatte: Insgesamt sind es 20 Personen, die die Grundschüler betreuen, darunter auch Ferienjobber. Langweilig soll es den Kindern in den drei Wochen freilich nicht werden. Deshalb geht jede Gruppe jeden Tag einer anderen Aufgabe nach. Eisele: „Es ist ein buntes Programm, sodass für jeden etwas dabei ist.“

Vorbereitungen ab April

Mit den Vorbereitungen startet Eisele schon in den Osterferien, denn die drei Wochen wollen gut geplant sein. So besorgt sie rechtzeitig das Material, etwa Fingerfarben, Perlen, Wolle, Stifte und Spritzpistolen – finanziert von der Gemeinde. All das verschwindet nach der Ferienbetreuung aber nicht in der Schublade, sondern kann auch während des regulären Unterrichts verwendet werden.

Start mit Morgenkreis

Die drei letzten Wochen der Sommerferien stehen hingegen in erster Linie unter dem Titel „Freizeitgestaltung“. Am Mittwoch dieser Woche haben die Kinder Ketten und Armbänder mit bunten Perlen zusammengesteckt und jede Menge gebastelt.

Spätestens um 9 Uhr müssen die Kinder vor Ort sein. Der Tag startet danach mit einem Morgenkreis. Dabei dürfen die Grundschüler erzählen wie es ihnen geht, welche Wünsche sie haben und gemeinsam mit ihren Betreuern blicken sie auf den anstehenden Tag, der entweder gegen 12.30 Uhr oder gegen 16.30 Uhr endet.

Kinder freuen sich

Bei den zahlreichen Aktionen, dazwischen noch mit der Teilnahme an Rangdengcity, vergehen die Tage wie im Flug. Und auch die drei Wochen bei der Ferienbetreuung gehen bald zu Ende. Eisele berichtet: „Es gibt schon viele Kinder, die noch gerne länger bleiben würden.“

Sie nimmt die Stimmung unter den Kindern als sehr positiv wahr und manch ein kleiner Teilnehmer sei „traurig, wenn es vorbei ist“.

Was bleibt, ist sicher die Vorfreude auf die nächste Ferienbetreuung. Diese findet dann während der Oster- und Pflingstferien statt, bevor es im September 2026 mit der Sommerferien-Betreuung wieder weitergeht.