Auch dem Bewegungsdrang der Kinder wurde Rechnung getragen. Foto: Stadt Wildberg

Das waren aktive Pfingstferien für die teilnehmenden Kinder beim Betreuungsangebot des Jugendtreffs: Anke Schmid vom Schülerhaus und Schulsozialarbeiterin Ulrike Schmelzle hatten sich ein buntes Programm mit vielen Spielen und aufregenden Aktivitäten überlegt. Die Jungen und Mädchen waren begeistert.

Wildberg - Während der beiden Ferienwochen konnten berufstätige Eltern ihre sechs- bis zwölfjährigen Kinder in die Obhut des Wildberger Jugendtreffs geben. Das Angebot wurde gerne genutzt: Alle Tage – diese waren einzeln buchbar – waren voll belegt.

Für zehn Kinder war täglich Platz. Die meisten kamen gleich beide Wochen mit Freude in den Jugendtreff, erzählt Anke Schmid. Zum Ende der ersten Woche hin hätte der ein oder andere gefragt, ob er nicht nächste Woche auch noch kommen dürfe, es habe einfach so viel Spaß gemacht.

Das lag sicher an dem bunten Programm. In der ersten Woche begab sich die Gruppe beispielsweise auf Schatzsuche zur Klosteranlage und tobte sich dann noch auf dem dortigen Spielplatz aus. Bei dem schlechten Wetter an Tag zwei vergnügten sich die Teilnehmer einfach im Jugendtreff und huschten immer schnell raus, wenn es das Wetter erlaubte.

Ein Glanzlicht war sicher die Tour mit dem ausgebildeten Stadtführer Fritz Roller. "Das war sehr toll", erzählt Anke Schmid. "Er hat uns alles Mögliche gezeigt." Der Rundgang führte unter anderem zum Kloster, in den Arrestturm und die Schlossanlage. "Er sagte, er macht, so lange wir können" – und die Kinder hielten lange durch, etwa drei Stunden hingen sie gebannt an seinen Lippen, schafften sogar noch den Bogen zur Schafscheuer. "Wir sind durch die ganze Stadt gekommen", so Schmid, "für viele Kinder war das Highlight, obwohl sich ja alle auskennen. Aber es war was Besonderes, die Geschichte der Stadt zu hören."

Guter Abschluss der Woche

Ein guter Abschluss für Woche eins waren sicher die Spiele auf dem Pausenhof, die in einem leckeren Eis gipfelten. Anke Schmids Fazit fällt durchweg positiv aus: "Das lief voll gut und hat richtig Spaß gemacht." Viele Eltern hätten sich für das Angebot bedankt.

Die zweite Woche mit Ulrike Schmelzle stand unter dem Motto "Schmetterlinge", wozu es Spiel- und Bastelangebote gab. Gleich zu Beginn ging es Richtung Kloster, jedoch immer mit offenen Augen und auf der Suche nach Raupen und Schmetterlingen. "Trotz konzentriertem Hinschauen entdeckten wir nur einen weißen Schmetterling", bedauert Schmelzle. Macht aber nichts, der Weg ist das Ziel, und Spaß bei der Suche hatten die Kinder allemal. Anschließend stand Spaß auf dem Spielplatz an. Dank kleiner Spiele "verging die Zeit wie im Flug". Zurück im Jugendtreff drehte sich wieder alles ums Spielen, wobei auch die Wünsche der Teilnehmer berücksichtigt wurden.

Anke Schmid und Ulrike Schmelzle, beide Mitarbeiter der Bruderhausdiakonie im Bereich Jugendhilfe, erhielten noch zusätzliche Unterstützung von zwei Betreuungskräften der Grundschule. Jürgen Kraft vom Schülerhaus, ebenfalls Bruderhausdiakonie-Mitarbeiter, war an drei Tagen mit von der Partie.

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