Der bergseitige Fahrstreifen der L415 zwischen Oberstadt Oberndorf und Lindenhof bleibt weiterhin gesperrt. Foto: Schnekenburger

Nachdem am 21. August wieder Gesteinstrümmer auf die L415 unterhalb des Oberndorfer Lindenhofs fielen, sollen für 2026 geplante Sicherungsarbeiten jetzt beginnen.

Nach dem erneuten Steinschlag auf der oberen Lindenstraße (L 415) am Abbruch unterhalb des Lindenhofs gibt es jetzt einen Termin für die angekündigte Felssicherungsmaßnahme.

 

Die noch zu sichernden Bereiche werden nach der bereits schon im Februar 2025 durchgeführten Beräumung von losem Gesteinsmaterial befreit und anschließend durch eine Vernetzung gesichert. Diese Arbeiten waren für kommendes Jahr geplant, wurden nach dem Steinschlagereignis vom 21. August allerdings vorgezogen. Jetzt habe das Straßenbauamt Rottweil den Auftrag nach Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg an die auf Felssicherungen spezialisierte Firma Sachtleben aus Wolfach vergeben, teilt der Landkreis mit.

Demnach bleibe im dreispurigen Bereich die bergseitige Fahrspur – wie bisher bereits – gesperrt. Allerdings werde der aufgestellte Steinschlagschutzzaun näher in Richtung Fahrstreifentrennung gerückt, damit die Arbeiten ausgeführt werden können. „Der Verkehr kann diesen Bereich weiterhin zweispurig passieren. Bei Bedarf ist auch eine Fahrbahneinengung mit halbseitiger Sperrung unter Ampelregelung möglich“, so das Landratsamt.

Der Beginn der Arbeiten ist für den 22. September vorgesehen. Voraussichtliches Ende der Felssicherungsarbeiten und damit Aufhebung der Verkehrseinschränkungen ist für den 7. November geplant.

Das Straßenbauamt Rottweil bittet in diesem Zusammenhang um Verständnis bei den Verkehrsteilnehmern für die möglichen Behinderungen.