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Felssicherung an B  294 bei Wolfach Provisorium weicht jetzt Schutzzaun

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Die provisorische Prallwand ist bald Geschichte – noch in diesem Jahr soll sie durch einen Schutzzaun ersetzt werden. Foto: Beule

Monatelang hat sich nichts getan - nun kommt Bewegung in die Sache: Noch in dieser Woche sollen die Vorarbeiten am Fels an der B 294 zwischen Wolfach und Hausach beginnen und die Prallwand einer dauerhaften Lösung weichen.

Wolfach - Seit einigen Tagen stehen an der Bundesstraße bereits Ampeln in beide Richtungen - allerdings noch außer Betrieb. An dem betroffenen Teilstück soll ein Steinschlagschutzzaun errichtet werden, bestätigt Marcus Glaser vom Straßenbauamt des Ortenaukreises auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Die Vorarbeiten am Baufeld - Gestrüpp wegschneiden und Ähnliches - sollen noch in dieser Woche beginnen.

Es gilt Tempo 50 für die Autofahrer

Am Fels direkt an der Bundesstraße hatten sich Mitte Oktober 2019 einige Gesteinsbrocken gelöst und waren auf die Fahrbahn gestürzt. Zunächst wurde ein provisorischer Erdwall errichtet, um weitere Steinschläge zu verhindern, außerdem wurde die Straße nahe der Felswand in dem betroffenen Bereich zeitweise gesperrt. Das Landratsamt Ortenaukreis vermeldete kurz darauf, dass laut der geologischen Auswertung aktuell keine Gefahr bestehe. Darum wurde die Ampelregelung nach dem Aufstellen einer provisorischen Prallwand wieder aufgehoben. Seitdem gilt dort Tempo 50.

Der Steinschlagschutzzaun zur Felssicherung soll etwa 1,50 Meter hoch, auf Stahlpfosten im Fels verankert und mit Stahlseilen abgespannt werden, erklärt Glaser. Während der Bauarbeiten sei keine Sperrung der Bundesstraße vorgesehen. "Wir versuchen, das mit der Ampellösung zu regeln", sagt er.

Sperrung der Straße ist nicht vorgesehen

Warum sich die Maßnahme so verzögert habe? Aktuell gebe es noch zwei Baustellen an der L 96 bei Oberwolfach. "Wir wollen uns Stück für Stück nach vorne arbeiten – sonst haben wir drei Baustellen parallel", erklärt Glaser. "Da fahren wir lieber auf Sicht", fügt er hinzu.

Zudem hätten sich die Bauarbeiten an der B 294 verzögert, weil zunächst Haushaltsmittel vom Bund angefragt werden mussten. Außerdem sei ein geologisches Gutachten erstellt worden, um zu erfahren, wie es im Fels aussieht und ein entsprechendes Sanierungskonzept erstellt worden. Dann erfolgten die Ausschreibung und die Vergabe. "Entsprechend zieht sich alles in die Länge", so Glaser.

Die gute Nachricht: Geht alles gut, soll die Maßnahme bereits bis Weihnachten abgeschlossen sein. "Das kommt aber auch auf das Wetter an", erklärt Glaser.

Zuletzt gab es von November 2017 bis Mai 2018 entlang der Strecke umfassende Felssicherungsarbeiten. Dabei wurden unter anderem Schutznetze und Fangzäune installiert. Zudem werde eine am Böschungskopf abstehende Felsnase entfernt. Auch damals wurde der Verkehr mittels Ampeln in diesem Bereich geregelt.

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