Ein Streit um Markenrechte mit dem Altgesellschafter KW Automotive hatte den Felgenhersteller BBS Autotechnik aus Schiltach in den vergangenen Monaten daran gehindert, Räder an Kunden verkaufen und auszuliefern. Nun ist zwischen den Streitparteien eine Einigung erzielt worden.
Nach dem Verkauf der Produktionsstandorte Schiltach und Herbolzheim im Dezember 2023 wurde nun auch eine Vereinbarung zur Übertragung der Marken- und Vertriebsrechte an den neuen Investor unterzeichnet, teilt BBS am Donnerstag mit. Die Einigung beinhaltet auch den Verkauf des US-amerikanischen Vertriebsstandortes in Braselton, Georgia.
Die Transaktion soll bis Ende August erfolgen und über die Details wurde Stillschweigen vereinbart.
„Damit werden wir uns aus dem Rädermarkt zurückziehen und freuen uns, dass BBS nach dem erfolgreichen Abschluss der finalen Verträge mit voller Energie in die Zukunft blicken kann. Wir haben im Sinne der Mitarbeitenden, der Marke und der internationalen Kunden eine sehr gute Einigung erzielt und arbeiten nun gemeinsam an den finalen Verträgen“, wird Klaus Wohlfarth, geschäftsführender Gesellschafter der KW Automotive GmbH, in der Mitteilung zitiert.
Ilkem Sahin, Gesellschafter der BBS Autotechnik GmbH, erklärte: „Dieser Übergang markiert einen bedeutenden Meilenstein für BBS. Wir sind zuversichtlich, dass wir auf dem reichen Erbe von BBS aufbauen und die Marke in eine strahlende Zukunft führen können. Wir danken KW Automotive für alles, was sie für BBS getan haben, und dafür, dass sie auch in Zukunft ein wichtiger Geschäftspartner bleiben. Diese Partnerschaft ist ein Beweis für den dauerhaften Wert der Marke BBS und ihr Engagement für Qualität.“