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Feiern wie zur Hochzeit Scheidung simulieren mit Computerspiel

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Die Stimmung auf den Scheidungsfesten sei feierlich, sagt Terai - auch wenn viele Ex-Partner innerlich mit sich kämpfen müssten, wenn sie über die Gründe für das Scheitern ihrer Ehe sprechen.

Scheidungen sind ein Markt mit Wachstumspotenzial in Japan. Fast jede dritte Ehe wird heute geschieden. 2009 wurden nach Angaben des Wohlfahrtsministeriums mehr als 250.000 Ehen beendet - fast doppelt so viele wie noch vor 30 Jahren. Die Industrie reagiert prompt: Mit einer Spielesoftware fürs Handy können zerstrittene Eheleute ihre Scheidung simulieren.

Machen sie dann Ernst, geben sie durchschnittlich 50.000 bis 60.000 Yen (450 bis 540 Euro) für ihre Scheidungsparty aus. Für mehr als 20 Paare hat Terai seit dem letzten Sommer bereits solche Feiern arrangiert. Etwa 900 Anfragen stapeln sich zurzeit auf seinem Schreibtisch.

Der Partyplaner arbeitet mittlerweile mit einem Reiseveranstalter zusammen, der Scheidungsausflüge organisiert - das Gegenstück zu den Flitterwochen. Die Eheleute fahren in getrennten Rikschas durchs die Altstadt der Hauptstadt Tokio und werden vor einem auf Scheidungsfeiern spezialisierten Restaurant abgesetzt.

Nach dem Trennungsfest gehen die Eheleute zum Rathaus, um die Scheidungspapiere auszufüllen. Nach wenigen Minuten ist die Trennung rechtlich perfekt. Manchmal hat die Scheidungsparty allerdings auch unerwartete Folgen. Mindestens zwei von Terais Kunden haben sich nach ihrer Scheidungszeremonie dafür entschieden, es doch noch einmal miteinander zu versuchen, und die Ehe fortzusetzen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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