Die Stadtverwaltung Blumberg konzipiert traditionelle Veranstaltung neu. Sie soll als Oktoberfest ein größeres Rahmenprogramm und mehr Schwung bieten.
Mit neuen Ideen will die Stadtverwaltung Blumberg nach über 50 Jahren das Straßenfest traditioneller gestalten. Nach interner Sitzung, in der sich auch Bürgermeister Markus Keller mit eigenen Ideen einbrachte, soll diese Veranstaltung am 12. September unter dem Motto „Oktoberfest“ einen frischen Charakter erhalten. Die beliebte Herbstveranstaltung liegt ab sofort unter der kompletten Verantwortung der Stadt Blumberg. Das Vereinskomitee, das in der Vergangenheit jahrelang mitorganisierte, wurde verabschiedet.
Diana Glatz vom Stadtmarketing sowie Lorena Schey von der Touristinfo, sind in Zukunft in Eigenregie für die Stadtverwaltung verantwortlich. Nach stagnierenden Jahren erhoffen sie sich mit Maßnahmen eine weitere Belebung des Fests. Als Koordinationsstelle für das Rahmenprogramm und für die teilnehmenden Vereine und Institutionen wollen sie das Geschehen fantasievoller und bunter gestalten.
Die Verantwortlichern erhoffen sich von den Teilnehmern, dass sie sich dem für dieses Jahr ausgegebenen Motto, Oktoberfest, dekorativ und mit entsprechendem Outfit anpassen. Darunter stellen sie sich durchaus Kleidung wie Dirndl und Lederhose beim Bewirten vor. Dadurch erhoffen sich Schey und Glatz eine volkstümliche Belebung der Veranstaltung.
Mehr Leben auf der Bühne
Die Bühne im Zentrum des Geschehens soll nach Wunsch der Initiatoren noch mehr Leben erfahren. Exklusive Auftritte von regionalen Tanzgruppen, Musikvereinen oder dem ein oder anderen Entertainer könnte man sich nach Auskunft der beiden städtischen Organisatorinnen durchaus vorstellen. Interessenten können sich ab sofort bei Diana Glatz und Lorena Schey melden.
Sie erhoffen sich zusätzlich zu bewährten Ständen wie von den Blumberger Burgpfeifern, den Buchbergtrollen bis zu kulturellen Einrichtungen und Sportvereinen einen Mix an Ideen. Wenn Bürgermeister Markus Keller mit einem Vertreter der Fürstenberg-Brauerei mit dem Bieranstich das Fest eröffnet, soll der Funke für eine rundum launige Festmeile sofort überspringen.
Zuletzt hielt sich die Teilnehmerzahl bei dem Straßenfest mit rund 25 Ständen in Grenzen. Weiterer Zuwachs ist sehr erwünscht. . Vor allem das vielseitige Angebot von Essen und Trinken war in den vergangenen Jahren schon immer ein Renner.
Die Planung läuft
Von Schupfnudeln, Hähnchen, Cevapcici, der obligatorischen Grillwurst bis zu Waffeln oder Zuckerwatte können sich die Besucher über eine große Auswahl freuen. Die Unterhaltung mit bewegungsfreundlichen Einlagen für Kinder gehört ebenso zum Programm. Das Fundament für eine pulsierende Festmeile steht seit Jahren, aber man will noch mehr Atmosphäre schaffen. Mit all diesen Facetten hoffen die Veranstalter, dass sich der ein oder andere Verein, der sich in den vergangenen Jahren nicht mehr auf dem Straßenfest präsentierte, beim Oktoberfest wieder einsteigt.
Erste Schritte wurden vom Organisationsduo bereits unternommen; so hat mit dem ehemaligen Blumberger Jan Röder bereits ein Musiker zugesagt. Live-Musik ist eine der Säulen, wobei die Verantwortlichen für das zukünftige Straßenfest Prioritäten setzen wollen. Neben „Blumberg on Ice“ , dem Ostermarkt und dem Street-Art-Festival gehört das Straßenfest zu den Aushängeschildern der städtischen Festkultur.
Die Organisation
Die Sicherstellung
der Infrastruktur wie Toiletten, Müllcontainer, Wirtschaftserlaubnis, Straßensperrung, Stromverteiler bis zum DRK gehört zu den Zuständigkeiten des Veranstalters, der Stadt Blumberg. Die Wasserversorgung sowie weitere Logistik wie Pfandgebühr oder Mehrweggeschirr bis zu Papiermaterial oder der gezielte Einsatz von Musikanlagen obliegt der Verantwortung der Teilnehmer.