Zahlreiche Dauchinger Bürger erlebten eine großartige Einweihung ihrer neuen Ortsmitte. Nach Dankesworten und einer kirchlichen Segnung herrschte am Nachmittag und Abend reger Festbetrieb auf der neuen Ortsmitte Dauchingens.
In seiner Begrüßung anlässlich des neuen Dorfplatzes blickte Bürgermeister Torben Dorn auf die zwei Jahre vielfältiger Arbeiten auf diesem Areal zurück. „Nun können wir heute unser neues Wohnzimmer mitten im Herzen von Dauchingen einweihen und seiner Bestimmung übergeben“, so der Bürgermeister voller Stolz.
Vor einigen Jahren wurde durch die Bürgerschaft im Rahmen einer Bürgerbeteiligung das Fehlen eines Ortskernes bemängelt. Viel Zeit investierte die BIT Ingenieure AG mit Planer Rainer Christ. „Wenn wir heute das Ergebnis sehen kann man sagen dass es sich gelohnt hat nichts zu überstürzen.“
Um so ein großes Projekt zu realisieren braucht es auch einen Gemeinderat der die Sache unterstützt, so dankte Dorn dem bisherigen Gemeinderat für die Unterstützung und Mitarbeit zur Realisierung dieses Groß-Projekts.
Pfarrer weihen die neue Ortsmitte
So erfuhr die Dauchinger Ortsmitte eine grandiose Einweihung, durch den kirchlichen Segen der beiden Pfarrer Frederik Reith von der katholischen Kirche und seinen evangelischen Kollegen Peter Krech. Begleitet wurden sie von den Gesängen des katholischen Kirchenchores, mit Hartmut Lübben und dem evangelischen Posaunenchor unter der Leitung von Günter Klotz am Samstagmorgen. Beide Geistlichen wünschten der neuen Ortsmitte, dass sie ein Ort sein möge, wo Menschen sich in Frieden begegnen, woher sie auch kommen, wer auch immer sie sind.
In ihren Grußworten brachten es die Abgeordneten des Bundestages Thorsten Frei und des Landtages Martina Braun auf einen Nenner: Nur wenn alle an einem Strang ziehen, der Bürgermeister, Gemeinderäte und die Bürger kann so etwas wie dieses jüngste Projekt entstehen. Hier zeige es sich wieder mal, was alles im ländlichen Raum möglich ist, wenn zwischen Gemeindeverwaltung und den Bürgern ein konstruktives Miteinander bestehe.
Sachliche Diskussionskultur
Dass dies in Dauchingen der Fall ist, hob Rainer Christ von der BIT Ingenieure AG in seinen Grußworten besonders hervor. Er erlebte bei seinen zahlreichen Sitzungen in den letzten Jahren, eine sachliche Diskussionskultur.
Landrat Sven Hinterseh ging auf einen anderen Aspekt ein. In Dauchingen spüre man dass Gemeindeverwaltung, Gemeinderat sich Gedanken machen was mit dem Ort geschieht und den Wandel der Gemeinde so gestalten. Dauchingen sei eine Wachstumsgemeinde und so auch priorisiert noch viele Projekte anzugehen , die es wert sind dass sie umgesetzt werden.
Böllerschüsse eröffnen Feierlichkeit
Böllerschüsse aus der Gemeindeeigenen Kanone, abgeschossen von Franz Schleicher und Manfred Herbst schlossen das offizielle Programm des Vormittages ab.
Zum Unterhaltungsprogramm trugen am Nachmittag die Kinder des Familienzentrums St. Franziskus und Schülern der vierten Klasse bei. Für ihre Lieder und Tänze ernteten sie anhaltenden Applaus von den Zuschauern, die zahlreich zur Eröffnung des Dorfplatzes gekommen sind. Der Strom der Gäste war über den ganzen Tag groß.
In den Bann zog am Nachmittag der Zauberkünstler Linus Faber. Den Reigen der Aufführungen auf der großen Bühne schloss die Dauchinger FZ-Band, die mit flotten Melodien das Publikum begeisterte. Der Abend gehörte dann der Jugend und dementsprechend wechselte auch das Publikum um die Band „absperr/band“ live zu erleben, die Musiker mit ihrer Sängerin mischten mit ihren Songs den Platz noch mal so richtig auf. Das abendliche Flair kam besonders durch die farbliche Illumination an Bäumen und Wassertanks zur Geltung.