Der neue Brunnenstock beim Rathaus war Aufhänger für gemütliches Beisammensein beim Rathaus. Foto: Stephan Hübner

Der Ortschaftsrat Langenschiltach hatte zu einer kleinen Feier zur Einweihung des Brunnens eingeladen.

Zum gemütlichen Beisammensein anlässlich der Erneuerung des Brunnenstocks beim Rathaus hatte der Ortschaftsrat eingeladen.

 

Laut Ortsvorsteher Hartmut Breithaupt wollte man so auch einen Ersatz für die Dorfweihnacht bieten, die mit Corona etwas einschlief. Laut Breithaupt hatte für den alten Brunnenstock der frühere Ortsvorsteher Wilhelm Müller Holz gespendet, Andreas Weisser das mit dem Diechelebohrer entsprechend bearbeitet. Nun war das Holz aber morsch geworden, weshalb sich der Ortschaftsrat entschied, mit Verfügungsmitteln in Höhe von 2600 Euro einen neuen Brunnenstock zu beschaffen. Dieses Mal aus einem Stein, der aus dem Abbruch einer Langenschiltacher Brücke stammt.

Der Ortschaftsrat war laut Breithaupt sehr engagiert, so hatte Thomas Weisser den Stein gerettet, sein Kollege Manuel Lehmann ihn nach St. Georgen transportiert.

Langenschiltach 1086 erstmals erwähnt

Dort ließ man ihn von Steinmetz Max Sergio bearbeiten, der das Projekt laut Breithaupt sehr gut betreute und gut beriet. Engagiert war auch der Bauhof mit dem Bau von Fundament und Wasseranschluss. Das eingravierte Wappen und die Zahl 1086, das Jahr in dem Langenschiltach erstmals schriftlich erwähnt ist, spendete Adalbert Elektro. Aufgestellt wurde der Brunnenstock im Herbst.

Der Ortschaftsrat verköstigte die Gäste mit Getränken und kleinen Speisen auf Spendenbasis. Falls etwas übrig bleibe, wolle man das zu gleichen Teilen an die örtlichen Vereine verteilen, so Breithaupt. Später spielte der Trachtenmusikverein auf.