Ehrung langjähriger Mitglieder der AWO Schramberg (von links): Elke Ringl-Klank, Annelore Rueß, Günter Probst, Iris Harter, Thomas Harter, Michael Porzelt, Hubert Schweizer, Petra Staiger und Mirko Witkowski. Foto: Werner Klank

Die AWO Schramberg hielt eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Spitteltreff ab und schloss so das Vereinsjahr ab.

Zahlreiche Mitglieder und Gäste der regelmäßig stattfindenden Seniorenbegegnung kamen zusammen, um gemeinsam die Adventszeit zu begehen, langjährige Verbundenheit zu würdigen und Dank für ehrenamtliches Engagement auszusprechen.

 

Weihnachtlich geschmückte Tische, Teller mit Äpfeln, Nüssen und Schokolade sowie ein Weckenmann für jeden Besucher sorgten für eine stimmungsvolle Einstimmung. Die Feier war eingebettet in die wöchentliche Seniorenbegegnung.

In seiner Begrüßungsansprache hob der Vorsitzende der AWO Schramberg, Mirko Witkowski, die besondere Bedeutung der Seniorenbegegnung hervor. Sie sei ein Ort der Gemeinschaft, der Menschlichkeit und des sozialen Miteinanders gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit, Krisen und zunehmender Vereinzelung. Die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit würden hier nicht nur benannt, sondern tagtäglich gelebt. Dies erfolge durch Verlässlichkeit, Offenheit und ehrenamtliches Engagement und Zusammenhalt. Das sei laut Witkowski keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Aufgabe, die vor Ort beginne.

Durchgeführte Ehrungen

Ein zentraler Bestandteil der Weihnachtsfeier waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder, die für Treue, Beständigkeit und gelebte Verantwortung stehen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der AWO wurden Hubert Schweizer, Martin Brantner sowie Iris und Thomas Harter aus Schiltach geehrt. Für 40 Jahre Engagement und Verbundenheit zeichnete der Ortsverein Michael Porzelt, Kassenrevisor der AWO Schramberg, sowie Günter Probst aus, der die Seniorenbegegnung über viele Jahre hinweg geprägt hat. Eine besondere Würdigung erhielt Annelore Rueß für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt. In den Redebeiträgen wurde deutlich: Langjährige Mitgliedschaft ist mehr als eine Zahl – sie ist ein klares Bekenntnis zu sozialer Verantwortung und solidarischem Handeln.

Begleitet wurden die Ehrungen von einem Bilderrückblick in die jeweiligen Eintrittsjahre der Geehrten, der von Werner Klank zusammengestellt wurde und Erinnerungen an gesellschaftliche und persönliche Wegmarken wachrief.

Verabschiedung von Edith Fuchs

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt der Feier war die Verabschiedung von Edith Fuchs, die über mehrere Jahre hinweg die Seniorenbegegnung geleitet und mit großem persönlichen Einsatz geprägt hat. In einer Laudatio würdigte Petra Staiger ihr Engagement, ihre Geduld und ihr Gespür für die Bedürfnisse der Menschen. Ein Bilderrückblick erinnerte an viele Jahre engagierter Arbeit und gelebter AWO-Werte.

Gleichzeitig richtete der Ortsverein den Blick nach vorne: Ab dem kommenden Jahr übernehmen Dennis Helm und Petra Staiger gemeinsam die Leitung der Seniorenbegegnung. Das erste Treffen im neuen Jahr findet am 13. Januar 2026 statt.