Seit 14 Jahren ist das Große Stadtfest von Horb auf dem Flößerwasen. Jetzt plant OB Michael Keßler (CDU) etwas ganz Neues.
Kritiker haben Michael Keßler (CDU) vorgeworfen – alles bleibt beim Alten. Von wegen: Beim großen Stadtfest plant Horbs neuer Oberbürgermeiser eine Revolution.
Das große Stadtfest in Horb. Zum ersten Mal wurde es 2011 auf dem Flößerwasen im Rahmen der damaligen Gartenschau gefeiert. Inzwischen hat es sich hier etabliert. Doch nach 14 Jahren wird es Zeit für etwas Neues. Hat sich Horbs neuer OB Michael Keßler (CDU) gedacht.
Die Idee: Keßler verlegt das Stadtfest auf den Festplatz. Dort, wo bis 2018 auch das Mini-Rock abgefeiert wurde. Daneben sind jede Menge Parkplätze der dualen Hochschule. Dahinter erstreckt sich die Freifläche bis hin zu Neckarbad und Hochbrücke.
Das steckt hinter der „Stadtfest-Revolution“ in Horb
OB Michael Keßler: „Es ist geplant, dieses Jahr das Stadtfest mit seinen unterschiedlichen Angeboten auf den Festplatz zu verlegen.“
Der Anlass, so das Stadtoberhaupt: Das Regierungspräsidium Horb plant ein Hochbrückenfest.
Keßler: „Bereits im ersten Abstimmungsgespräch ist dabei gemeinschaftlich die Idee entstanden, beide Veranstaltungen räumlich und organisatorisch enger zusammenzuführen, um für Besucherinnen und Besucher einen echten Mehrwert und einen starken Synergieeffekt zu schaffen.“
Was RP und Porr zum neuen Stadtfest beitragen
Horbs Stadtoberhaupt erklärt, warum die „Stadtfest-Revolution“ schon in Gang gekommen ist. Keßler: „Aktuell laufen gemeinsame Gespräche zwischen der Stadt Horb, dem Regierungspräsidium Karlsruhe sowie der ausführenden Brückenbaufirma Porr darüber, wie das Brückenfest und das Stadtfest (Unsere Stadt feiert) am Wochenende vom 11. bis 13. September 2026 sinnvoll miteinander verbunden werden können.“
Und noch was kommt dazu: Im Jahr 2026 feiert auch die Gartenschau in Horb 15. Jubiläum. Deshalb die Idee – feiern wir Vergangenheit und Zukunft in einem Guss. Klartext: Weg vom Flößerwasen, hin zu Festplatz, ehemaligen Themengärten der Gartenschau bis hin zur Hochbrücke.
Warum auch die Gartenschau in Horb wieder gefeiert wird
OB Keßler: „Gerade die Nähe des hinteren Bereichs der damaligen Themengärten Richtung Brückenaufgang bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Gleichzeitig eröffnet sich die Möglichkeit, ein Stück des besonderen Gartenschau-Flairs von 2011 wieder aufleben zu lassen und mit dem Brückenfest zu verbinden. Viele Elemente und Strukturen des damaligen Geländes sind weiterhin vorhanden und können geschickt genutzt werden.“
Seit kurzem sind Stadtmarketing und City-Management mit einbezogen. Das heißt: hier muss jetzt Vollgas gegeben werden.
Wie die Stadtfest-Revolution von Horb jetzt weiter geht
Denn die Aufgabe ist nicht trivial: Der Festplatz ist vor der Stadt – nicht wie der Flößerwasen mitten drin.
Wie können die Geschäfte und der verkaufsoffene Sonntag mit in das neue Stadtfest mit einbezogen werden? Wie füllt man Festplatz und Neckarufer bis hin zur Hochbrücke am Besten mit Attraktionen, Ständen oder Aktionen? Muss man bei der Gestaltung der Grünflächen noch nachlegen? Gibt es auch Chancen für Sport- oder Bewegungsaktionen? Wie sehr lässt es die Stadt – nach den Sparmaßnahmen bei den bisherigen Festen – diesmal programmmäßig krachen?
Dem Vernehmen nach hat es einen ersten Check des Stadtmarketings vor Ort auf dem neuen Gelände gegeben. In Kürze sollen konkrete Konzepte mit OB Micheal Keßler entwickelt werden.