Der Nikolaus kommt beim Kolpinggedenktag zu Besuch. Foto: Judith Haberstroh

Die Hardter Kolpingsfamilie zelebrierte den Kolpinggedenktag mit einem feierlichen Gottesdienst und der gemeinsamen Feier im Adolph-Kolping-Saal.

Der Kolpingchor unter der Leitung von Alexandra Herzog umrahmte den Gottesdienst musikalisch zur Feier des Kolpinggedenktages und erfreute alle mit seinen sehr schönen Gesängen. Als Solisten glänzten Xaver Klausmann und Alexandra Herzog.

 

Pfarrer Eberhard Eisele hieß alle herzlich an diesem 2. Adventssonntag in dem Adolph Kolping und der Heilige Nikolaus im Mittelpunkt stünden willkommen.

In seiner Predigt zeigte er auf, dass Adolph Kolping, der 1813 geboren wurde und bis zu seinem Tod 1865 als Priester die Nöte seiner Zeit und das soziale Elend gesehen und es verstanden habe, vor allem junge Menschen aufzurichten und ihnen Perspektiven und eine Heimat zu geben. Unsere Aufgabe sei es, die Nöte der heutigen Zeit zu sehen. Bis heute wirke das Werk Adolph Kolpings im Kolpingwerk und den vielen Kolpingsfamilien weltweit. Mit dem gemeinsam gesungenen Kolpinglied ging der Gottesdienst zu Ende.

Danach trafen sich alle im adventlich geschmückten Adolph-Kolping-Saal zum gemeinsamen Frühstück. Die Zeit stand dann im Mittelpunkt des Impulses von Marion Günter vom Leitungsteam. Neben der Liebe sei die Zeit das kostbarste Gut. Alles habe seine Zeit.

Marion Göllinger vom Leitungsteam hieß alle ganz herzlich willkommen, sie freue sich sehr, dass wieder so viele gekommen seien und der Saal voll sei. Die Menschen seien verbunden, engagiert in Gesellschaft und Kirche, dies habe der Gottesdienst wieder gezeigt. Ihr Dank galt dem Kolpingchor für die musikalische Gestaltung und besonders Alexandra Herzog für die Leitung und ihre Arbeit. Im kommenden Jahr könne der Chor bereits sein 25-jähriges Jubiläum feiern. An dieser Stelle gehe auch ein Dank an Rebekka Rapp, die die „Fischermans Friends“ leite, bei vielen Auftritten hätten sie geglänzt.

Stolz aufs Dorffest

Man könne wieder stolz sein, so Marion Göllinger, wieviel in der Kolpingsfamilie geleistet wurde. Besonders das Dorffest sei wieder ein gemeinsamer Höhepunkt für alle gewesen. Die Hütte sei wieder sehr gut angekommen, dafür wolle man sich nochmals ganz herzlich beim Dorffest Ausschuss bedanken. Der Bezirksvorsitz sei eine Herausforderung gewesen, die man gerne angenommen habe. Vor allem die gemeinsame Sternwanderung begeisterte die auswärtigen Gäste. Die Kolpingsfamilie Hardt sei ein Aushängeschild im Bezirk und man könne stolz sein, wie vielfältig und breit man aufgestellt sei. Auch in den einzelnen Gruppen sei sehr viel geboten gewesen, dies zeige der tolle gedruckte Jahresrückblick.

An dieser Stelle wolle sie zwei Gruppen besonders hervorheben, die Gruppe Family and Friends, die seit 25 Jahren bestehe und zur Zeit von Tanja Laufer und Tanja Aust geleitet werde. Dafür wolle man von seiten der Vorstandschaft Danke sagen und allen noch viele schöne gemeinsame Jahre wünschen.

Gruppe „Junge Familien“

Die zweite Gruppe seien die jungen Familien, die aktuell einen neuen Namen suchen. Schon 30 Jahre halte die Gruppe zusammen, das sei ein großer Verdienst von Elli Gaus, die immer wieder neue Ideen habe. Dafür wolle man sich bei allen drei mit einem Geschenk bedanken.

Der Nikolaus sei auch dieses Jahr wieder in viele Hardter Häuser gekommen, man freue sich über die vielen Spenden, die man dafür erhalten habe. An Donum Vitae in Rottweil werde die gesamte Spendensumme überreicht werden.

Dann durften sich die Kinder freuen, denn der Nikolaus besuchte sie wie jedes Jahr und alle durften auf die Bühne kommen.

Tanja Winterhalder erzählte den Kindern mit Bildern untermalt die Geschichte „Wundervoller Nikolaus“. Mit einem Gedicht und den Nikolausliedern erfreuten die Kinder den Nikolaus.

Bevor er die Geschenke an die Kinder verteilte, wolle er der Vorstandschaft für ihre Arbeit im vergangenen Jahr danken. Es sei wieder sehr viel geboten gewesen.