Die Kita St. Josef in Grosselfingen hat am Sonntag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Den Gästen bot sich die Gelegenheit, das breite Angebot der Einrichtung aus nächster Nähe zu erleben.
Am vergangenen Sonntag fand im Krippenhaus St. Josef in Grosselfingen ein kleiner Festakt statt. Zum Tag der offenen Tür sangen die Kinder „Ein Volltreffer bist du“ und verteilten an jeden Zuschauer eine Tulpe.
Linda Konzelmann, die Kindergartenleiterin der zwei Häuser, und Romona Sulzer, stellvertretende Kindergartenleiterin, waren begeistert von dem Auftakt. Nach der Begrüßung überreichten Daniel Endress und Sabrina Endress je eine Dalbach Maske – für jedes Haus eine zum Aufhängen.
Mercedes-Rutschautos überreicht
Im Anschluss überreichte Wolfgang Rettinger vom Architekturbüro Mauthe gemeinsam mit der Architektin Bettina Buck den Krippenkindern zwei Mercedes-Rutschautos. Und als Rettinger die Kinder anwies die Sitzdeckel zu öffnen, hatten die Kinder ein Strahlen im Gesicht, denn darin befand sich jede Menge Schokolade.
Viele Erwachsene, die zum ersten Mal im Krippenhaus waren, fanden verschiedene Sachen gut umgesetzt. So gibt es in der Küche eine Anrichte für die Erwachsenen und eine für die Kinder. Der Sanitärbereich macht es möglich, dass dort die Kinder alles allein machen können. Selbst zum Wickeltisch kann das Kind eine Treppe hochklettern und sich wickeln lassen.
Kinder basteln Grasfiguren in der Turnhalle
Gegen 12 Uhr war der Mittagstisch gut besucht. Er fand in der Turnhalle statt. Ab 13 Uhr war die Cocktailbar eröffnet und einige fanden sich noch zu Kaffee und Kuchen ein.
Im Eingangsbereich der Turnhalle durften die Kinder Grasfiguren basteln – an einem Stand des Fördervereins Hainburgschule und des Kindergarten Grosselfingen. In den beiden Häuser wurde noch Verschiedenes angeboten. Im Krippenhaus konnten die Kinder beim Morgenkreis mitmachen oder sich schminken lassen. Das Krippenhaus hat einen schönen, geräumigen, hellen Eingangsbereich, weshalb der Eröffnungsteil dort stattfand.
Im Stammhaus fand man in der Löwen-Gruppe Möglichkeiten zum Forschen. Im Turnraum waren Tunnel zum Durchkriechen aufgebaut und es war zu sehen, dass Sport dort gut ankam. Oben bei den Delfinen und Bären lud man zum Spielen ein. Im Yoga-Raum war der Name Programm. Dies machte den Kindern ebenfalls viel Spaß: Beinahe bei jedem Kurs waren alle Matten belegt.
Mehr Räumlichkeiten zur Verfügung
Durch den Neubau der Kinderkrippe hat das Stammhaus nun mehr Räumlichkeiten zur Verfügung und kann deshalb im Alltag der Kinder einige Angebote machen.
Draußen im Garten konnte man schon die eingepflanzten Radieschen, Kohlrabi, Karotten entdecken. Wer diesen Bereich erreicht hat, kommt in die Werkstatt. Dort kann gewerkelt werden, was das Zeug hält. Schnell konnte auch mit Hilfe von Eltern oder einer Kindergärtnerin ein Holzmännlein zusammengeschraubt werden. Stolz zeigten die Kleinen dieses vor und freuten sich, es mit nach Hause nehmen durften.
Wünsche hat doch jedes Kind und deshalb durften die Kinder mit den Eltern in der Kinderkrippe noch ihre Wunschkarte ausfüllen und bekamen dafür einen Heliumballon. Im abgesperrten Teil wartete bereits der Clown auf Stelzen und bastelte Luftballonfiguren für die Kinder. Linda Konzelmann erteilte dann den Startschuss und die Luftballons stiegen in die Wolken auf. Leider gab es da doch vereinzelt ein paar Tränen. Doch mit einem Luftballonschwert oder einer Luftballonblume war dieser Schmerz schnell vergessen.