Fast 200 Gäste kamen zum Sparkassen-Neujahrsempfang in Furtwangen. Bürgermeister Merz und Gastreferent Michael Hoyer gaben Impulse für ein herausforderndes, neues Jahr.
Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte die Sparkasse Schwarzwald-Baar nun zum zweiten Mal in das sanierte Otto-Hahn-Gymnasium eingeladen. Matthias Wößner, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Direktor Privatkunden der Sparkasse, freute sich, dass wieder fast 200 Partner und Kunden der Sparkasse dieser Einladung gefolgt waren.
Dieser Empfang war auch einer der ersten offiziellen Auftritte des neuen Furtwanger Bürgermeisters Florian Merz. Als Gastreferent stellte anschließend Michael Hoyer seine Wandertour „Highmat. Schwarzwald. Direttissima.“ vor.
Nach einem musikalischen Auftakt durch ein Schüler-Streichquartett der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen meinte Wößner: Der Jahresbeginn sei jeweils der Anlass, die Chancen im neuen Jahr zu beleuchten. In diesem Jahr sei es allerdings nicht einfach, unbeschwert nach vorne zu blicken. Bewährte Regeln verlieren an Bedeutung, Partnerschaften werden infrage gestellt und Handelsabkommen einseitig aufgekündigt.
Doch die Situation biete auch die Chance, die Zukunft neu zu gestalten, so Wößner. Man finde hier in der Region überall mutige und innovative Unternehmen, Menschen, die mitgestalten. Es gelte, die schwierige Zeit nicht nur zu überstehen, sondern selbst aktiv zu gestalten.
Bürgermeister Merz: Gemeinsam stark
Bürgermeister Merz betont in seinem Grußwort, dass er sehr viel Freude an seiner neuen Funktion habe. Er wolle mit Gemeinderat, Bürgern und Mitarbeitern die anstehenden Aufgaben bewältigen. „Wir schaffen das in Furtwangen wie auch schon oft in der Vergangenheit. Denn wir sind stark, weil wir gemeinsam stark sind“, so Merz.
Er betonte zudem die Bedeutung von Handwerk, Gewerbe und mehr als 140 Vereinen in der Stadt. Er wolle alles dafür tun, Furtwangen lebendig und lebenswert zu erhalten. Er freue sich auf seine neue Aufgabe.
Zur Gast war auf Einladung der Sparkasse Hoyer, der auf schnurgerader Linie mit maximal 25 Metern Abweichung den Weg von Pforzheim über den Feldberg bis nach Rheinfelden gewandert war.
Dabei macht er deutlich, dass er mit der Region Furtwangen in besonderer Weise verbunden sei: Im Alter von neun Monaten sei er mit seiner Familie nach Furtwangen gekommen, als sein Vater Reinhard Hoyer Rektor der Anne-Frank-Schule wurde. Nach 16 Jahren, er sei damals Schüler am OHG gewesen, sei sein Vater ans Schulamt Villingen berufen worden und die Familie habe Furtwangen wieder verlassen.
Viele Erinnerungen an den Schwarzwald
Er habe somit auch viele Erinnerungen an den Schwarzwald rund um Furtwangen, sei es an den Brend oder der Wurstsalat im „goldenen Raben“. Diese Erfahrung des Schwarzwaldes sei auch einer der Gründe für diese ungewöhnliche Wandertour immer geradeaus gewesen.
Zum Abschluss stellte er den Zuhörern noch vier Fragen zu einem jeweils persönlichen Ziel. Wer auch, so die vierte Frage, zustimmte, dieses sehr persönliche Ziel mit seiner Umwelt geteilt zu haben, erhielt zur Belohnung eine Postkartensammlung des ebenfalls passionierten Fotografen Hoyer. Im Anschluss daran gab es auf Einladung der Sparkasse einen gemütlichen Austausch mit allerlei Leckereien.