Das Thema Parkgebühren wird in den politischen Gremien von VS diskutiert. (Symbolfoto) Foto: © Astrid Gast/Fotolia.com

Um Mehreinnahmen wird gerungen. Aber eine Preiserhöhung fürs Parken in VS wird es vorerst nicht geben – obwohl dazu einige Vorschläge auf dem Tisch lagen.

Kurz, aber keineswegs schmerzlos wurde im Zuge der Haushaltsberatungen Villingen-Schwenningen auch um die Parkgebühren gerungen. Sowohl die SPD, als auch die Grünen hatten Änderungsvorschläge zur eigentlich ins Auge gefassten Erhöhung um 25 Prozent in der Parkzone 1 von 1,20 Euro auf 1,50 Euro und um 40 Prozent – von 60 Cent auf 1,50 Euro in der Parkzone zwei.

 

Die Krux mit den Automaten

Die Grünen plädierten für eine Anpassung der Parkgebühren um 20 Prozent, die SPD beantragte eine pauschale Erhöhung um 20 Cent für beide Parkzonen. Für den FDP-Stadtrat und Wirtesprecher Michael Steiger jedoch ist in jedem Fall klar: „Wenn ihr die Parkgebühren erhöht, hat der Handel ein Problem!“ Er warnte klar vor diesem Schritt und prophezeite: „Dann sind unsere Städte leer!“

Die von der SPD vorgeschlagene 20-Cent-Erhöhung wäre technisch gar nicht möglich – Amtsleiterin Silvie Lamla: „Die Münzen müssen durch eine bestimmte Zeiteinheit teilbar sein, dass das an den Automaten funktioniert“. Der Grünen-Antrag scheiterte mit nur zehn Ja-, aber 23 Nein-Stimmen an der erforderlichen Mehrheit, doch eine Parkgebührenerhöhung werde es nicht geben, stellte Pressesprecher Patrick Ganter von der Stadtverwaltung nach reichlich unübersichtlichen Beratungen und unterschiedlichen Anträgen klar.