Bei der Besichtigung des Unternehmens: Wolfram Schöb (von links), Herbert Müller, Rainer Semet und Heiko Raiber Foto: Müller

Rainer Semet, FDP-Landtagskandidat für den Kreis Calw, besuchte die Nagolder Firma Mobex. Im Gespräch ging es um die schwache Wirtschaft und was dagegen helfen könnte.

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Baden-Württemberg sei es wichtig, die Herausforderungen der Unternehmen, insbesondere des Mittelstands, zu kennen, heißt es in einer Pressemitteilung des FDP-Kreisverbands.

 

Hierzu besuchte der FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis Calw, Rainer Semet, gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Wolfram Schöb und dem ehemaligen Landtagskandidaten, Herbert Müller, des Telekommunikationsdienstleisters Mobex auf dem Nagolder Eisberg.

Das Gespräch mit Geschäftsführer Heiko Raiber drehte sich dabei um die gegenwärtige Politik und um Hemmnisse, die einen wirtschaftlichen Aufschwung verzögern oder verhindern.

FDP-Landtagskandidat Semet ist beeindruckt von Mobex

Interessant sei für die Gäste das Wachstum und der daraus resultierende Erfolg der Firma Mobex gewesen. Laut einer Mitteilung des FDP-Kreisverbands zeigte sich Semet vom Unternehmen sowie von Raibers offenen Worten bezüglich der Bundespolitik beeindruckt. Übereinstimmend wurde das Thema Bürokratie als eine der Ursachen für die kränkelnde Wirtschaft benannt. Man sei sich einig, dass Bürger und Wähler genau darauf achten, was die Regierungskoalition erreiche, wobei die Skepsis überwiege, ob es im „Herbst der Reformen“ überhaupt zu den angekündigten Reformen komme, heißt es in der Pressemitteilung des FDP-Kreisverbands.

Wirtschaft und Bildung stehen im Vordergrund

Auch die schwierige Lage der FDP im Bund und deren mögliche Auswirkungen auf die Landtagswahl im März nächsten Jahres wurden angesprochen. Bei dieser sollen die Themen Wirtschaft und Bildung im Vordergrund stehen. „In beiden Bereichen ging es seit 2011 bergab“, teilte Herbert Müller mit. Ziel sei es, nach eigenen Angaben der Pressemitteilung, an die Erfolge der schwarz-gelben Regierungskoalitionen anzuknüpfen, um im Bereich Bildung wieder Fortschritte zu erzielen – als Basis für eine erfolgreiche und wettbewerbsfähige Wirtschaft.

„Die Errungenschaft der Sozialen Marktwirtschaft ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Demokratie und die Grundlage für unser wirtschaftliches Denken und Handeln“, äußerte Raiber. Es gelte nun für die Politik, das Vertrauen der Bürger wieder zurückzugewinnen.