Jason Barth und die U21 können ohne Druck zum Spitzenreiter aus Teningen fahren. Foto: Rohde

Als krasser Außenseiter fährt der Verbandsliga-Tabellenletzte aus Villingen zum Verbandsliga-Spitzenreiter Teningen ins Elztal. Teningen blickt auf eine „kuriose“ Geschichte zurück.

Verbandsliga: FC Teningen – FC 08 Villingen 2 (Samstag, 15.30 Uhr). Die Ausgangslage ist klar: Ein Punktgewinn wäre eine dicke Überraschung. Teningen benötigt dringend noch Zähler, damit das Ziel Meisterschaft nicht noch aus den Händen gleitet.

 

Teningen ist ein „kurioser Club“ mit bewegender Historie: 1989 spielte der FCT noch in der Kreisliga A, dann ging es steil bergauf. 2000 und 2002 war Teningen in der Oberliga angekommen. 2004 spielte der dreimalige Pokalsieger im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg. Allerdings folgte der Absturz in 2018 bis in die Bezirksliga. Nach wieder zwei Aufstiegen könnte es acht Jahre später nun den dritten Verbandsliga-Meistertitel geben.

Sand im Getriebe

Allerdings ist derzeit mächtig Sand im Getriebe: Es gab zuletzt nur einen Sieg aus fünf Partien. Der Vorsprung auf Verfolger Lahrer SC schmolz.

In der Tabelle trennen den FCT um Trainer Rainer Hannig und Torjäger Maximilian Resch (25 Tore, die U21 erzielte zusammen 24) vom FC 08 50 Punkte! Teningen ist sehr heimstark, holte aus zwölf Partien 34 Zähler und 46:11 Tore, die U21 auswärts nur einen Punkt.

„Im Hinspiel waren wir stark und hätten ein Remis verdient gehabt“, so Spielertrainer Frederick Bruno. Die Nullachter verabschieden sich bei einer Niederlage automatisch in die Landesliga. „Dieses Thema ist bei uns ja durch. Wir konzentrieren uns in den restlichen Spielen darauf, die U19-Spieler einzubauen und noch das eine oder andere Spiel zu gewinnen. Die Last ist weg, Druck haben die Jungs keinen mehr“, zeigt Bruno auf.