Luca Beraldi und der FC Pfaffenweiler sind für das Topspiel bei RW Salem gerüstet. Foto: Rohde

Mehr Topspiel geht nicht, wenn der Tabellenzweite aus Salem den Spitzenreiter aus Pfaffenweiler erwartet.

LANDESLIGA

 

FC Rot-Weiß Salem – FC Pfaffenweiler (Samstag, 17.30 Uhr). Eine große Zuschauerkulisse wird im Schloßsee-Stadion erwartet. Ziel der Gäste ist es, den Abstand auf die Verfolger weiter zu vergrößern.

Die Ausgangslage

Pfaffenweiler hat 27 Punkte auf dem Konto, den besten Angriff und die beste Abwehr (31:8 Tore) der Liga. Salem kommt auf 20 Zähler (ein Spiel mehr) und steht für eine offensive Spielweise (27:16). Probleme hat der RWS daheim. Es gab schon zwei Niederlagen (1:3 Konstanz, 2:3 Stockach und ein 3:3 gegen Königsfeld). Jüngst kam Salem in Möhringen unter die Räder (2:5).

Das sagt Karsten Scheu

„Wir freuen uns. Jetzt haben wir dieses besondere Spitzenspiel. Dies haben wir uns erarbeitet. Wir wissen, was auf uns zukommt, haben genügend Informationen zur Spielweise des Gegners. Auswärts wird es schwer. Unsere Tugenden müssen wir von Anfang an abrufen, bei 100 Prozent sein, schnell ins Spiel finden und Einsatz- sowie Laufbereitschaft zeigen. Dann ist alles möglich.“

Die Personalien

Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Adrian Scholemann steht noch ein Fragezeichen. Efsterios Chaitzioannidis (Wade) fällt aus. „Ansonsten haben wir alle Mann an Bord“, freut sich Karsten Scheu.

RW Salem

Der Aufsteiger vom Affenberg galt vor der Runde als Geheimtipp und Durchmarschkandidat – wie in den Vorjahren Südstern Singen (2024) und der SC Konstanz-Wollmatingen (2023).

Der Hintergrund: Das Team um Trainer Adnan Sijaric (früher SC Pfullendorf) hat einen bärenstarken Kader. Im Sommer kamen vom Oberligisten FV Ravensburg Timo Senn, Moritz und Paul Strauß (spielt auch in der Baller League-Hallenrunde mit). Dazu kommen die Topleute Luca Gruler (5 Tore/früher Regionalliga bei der TSG Balingen), Andreas Romeo, Mentor Cakiqi (4) oder Esref Su (4), der in der deutschen Nationalmannschaft der Gehörlosen spielt.