FCP-Spielertrainer Jonas Schwer hat mit seinem Team bisher eine erfolgreiche Landesliga-Saison gespielt. Foto: Holger Rohde

Die beiden Coaches Jonas Schwer (FC Pfaffenweiler) und Tevfik Ceylan (SV Aasen) sprechen über die Restsaison in der Landesliga. Beide Teams legen nun auch los.

Landesliga SBFV: Mit Vorjahres-Vizemeister FC Pfaffenweiler (4. Platz/33 Punkte) und Aufsteiger SV Aasen (7./28) steigen am Samstag zwei weitere Teams aus dem Bezirk Schwarzwald in die zweite Saisonhälfte der Landesliga ein. Beide Mannschaften haben sich für die Restsaison zum Ziel gesetzt, sich im Vorderfeld der Liga weiter zu behaupten. Wir sprachen mit den beiden Coaches Jonas Schwer (FC Pfaffenweiler) und Tevfik Ceylan (SV Aasen).

 

Jonas Schwer und Tevfik Ceylan, wie lief die Vorbereitung für Ihre Teams. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihren Mannschaften noch in der Restsaison?

Jonas Schwer (FC Pfaffenweiler): Die Vorbereitung lief ehrlicherweise bei uns nicht nach Plan. Es sind zu viele Testspiele ausgefallen. Da war es schwer, den Spielrhythmus zu finden. Doch am Ende mit dem Test gegen den SV Zimmern und unserem Trainingslager am Gardasee gehe ich mit einem guten Gefühl in die Runde. Die Jungs sind fit. Dem einen oder anderen Spieler tat die Pause – vom Kopf her – sehr gut. Trotz einiger Schwierigkeiten ist für uns insgesamt die Vorbereitung gelungen.

Tevfik Ceylan (SV Aasen): Unsere Vorbereitung war in Ordnung. Meine Erwartungshaltung ist, dass wir uns nicht auf der positiven Hinrunde ausruhen, sondern hungrig bleiben. Wir wollen den Klassenerhalt frühzeitig sichern. Wir wollen jedes Gegentor verhindern, weiter viele Tore erzielen. Taktisch haben wir einiges angepasst nach der Vorrunden-Analyse. Inzwischen sind die Jungs gereift.

Welche Rolle spielen die Routiniers, welche die jüngeren Akteure?

Jonas Schwer: Aktuell haben wir eine recht gute Altersstruktur in der Mannschaft. Dies hängt natürlich mit erfahrenen Spielern wie Adrian Scholemann oder Jallow Saja zusammen, die eine wichtige Rolle spielen. Wir haben dazu aber mit den jüngeren Spielern wie Max Weisser oder Luca Beraldi eine gute Mischung. Neuzugang Batuhan Bak hat einen tollen Eindruck hinterlassen, hatte viel Spaß im Training. Er fällt jetzt eben leider mit einem Ermüdungsbruch, den er sich in einem Testspiel zuzog, erst einmal aus. Wir hoffen, dass Batuhan bald fit zurückkommt.

Tevfik Ceylan: Die Routiniers bilden bei uns das Grundgerüst. Da haben wir mehrere gute Spieler. Die Jüngeren müssen ebenfalls Verantwortung übernehmen. Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf, da muss jeder seine Rolle annehmen.

Wie schätzen Sie Ihre Bezirksrivalen in der Landesliga ein?

Jonas Schwer: Der FC Königsfeld und der SV Aasen können am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel stehen. Der FC Königsfeld ist sehr ehrgeizig unterwegs. Der SV Aasen hat eine spielerisch starke Mannschaft, gegen die wir verloren haben. Sie werden ebenfalls weiter vorne bleiben.

Tevfik Ceylan: Ich finde es toll, dass Königsfeld und Pfaffenweiler unter den besten Vier stehen. Beide Teams sind in allen Positionen gut besetzt. Es tut unserem Bezirk gegenüber dem Bodensee-Bezirk gut, dass wir Trainer mit höherklassigen Erfahrungen und mit guten Ideen und Spielphilosophie haben. Wie bei uns in Aasen wird auch in Königsfeld und in Pfaffenweiler sehr gute Arbeit geleistet.

Wer wird Meister?

Jonas Schwer: Ich glaube, der FC Radolfzell wird Meister. Sie spielen vor allem in der Rückrunde immer stark.

Tevfik Ceylan: Für mich wird der SC Konstanz-Wollmatingen Meister. Sie sind in der Defensive am stabilsten. Radolfzell wird vorne mitmischen. Aber es wird nicht für die Meisterschaft reichen.