Marc Baumhäckel (rechts) erwartet mit dem FC Pfaffenweiler in Gutmadingen ein tiefer Rasen. Paul Strauß (links) muss mit Verfolger Salem zum FC Königsfeld. Foto: Holger Rohde

Tabellenführer FC Pfaffenweiler muss in seiner ersten Rückrundenpartie beim Remisspezialisten FC Gutmadingen ran. Mit einem Sieg überwintert der Aufsteiger automatisch auf dem ersten Platz.

LANDESLIGA

 

FC Gutmadingen – FC Pfaffenweiler (Samstag, 14.30 Uhr). Aktuell hat der Neuling vor dem Bezirksderby im Vergleich zu Gutmadingen doppelt so viele Punkte geholt. Das Hinspiel gewann der FCP mit 3:2.

Gutmadingen um Trainer Andreas Holdermann hatte in den vergangenen Wochen einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Es gab nur eine Niederlage aus sieben Partien (0:6 in Stockach). Am letzten Schnee-Wochenende gab es ein 0:0 beim Nachbarn FV Möhringen. Bereits acht Mal in der laufenden Runde erreichte der FCG ein Unentschieden. In sieben Heimspielen gab es nur eine Niederlage (1:2 gegen Königsfeld).

Volle Kapelle

Daher wartet auf den FCP eine kampfstarke und erfahrene Elf, die auf ihrem um diese Jahreszeit sicherlich holprigen Rasen nicht einfach in die Knie zu zwingen ist.

Die Gäste-Trainer um Karsten Scheu nutzten das freie Wochenende, „um die Köpfe freizubekommen, sich noch einmal zu motivieren für die beiden letzten Spiele des Jahres. Wir sind personell in voller Besetzung und werden versuchen, wieder zu punkten um an der Tabellenspitze zu bleiben.“

Schützenhilfe?

Mit einem Auge schielt Pfaffenweiler sicherlich nach Königsfeld, hofft auf dortige Schützenhilfe gegen Salem. „Wir sollten einige Dinge im Vergleich zum 0:1 gegen Gottmadingen besser machen“, spricht Scheu die Chancenverwertung an.

Er fordert volle Fokussierung und Konzentration auf eine Gutmadinger Mannschaft, die mit Manuel Huber einen erfahrenen Torjäger in seinen Reihen hat, der sehr häufig nach Standards mit seiner Kopfballstärke für Gefahr sorgt.