Der FC Pfaffenweiler hat an Ostern die Chance, mit drei Punkten im Nachholspiel bis auf einen Zähler an Tabellenführer Rot-Weiß Salem heranzurücken und die Meisterschaftsfrage völlig offen zu halten.
FC Gutmadingen – FC Pfaffenweiler (Samstag, 15 Uhr/Hinrunde: 2:3). Auf dem Papier der Favorit, doch wegen des Derbycharakters und der Mentalität des Gegners vorgewarnt: Der Tabellenzweite muss zum Tabellenvorletzten und steht unter Zugzwang.
„Nach dem 1:4 gegen Singen wollen wir Trainer eine Reaktion sehen. Unsere Jungs haben in den letzten 18 Monaten nur selten verloren. So etwas muss man sich in den Köpfen bewusst machen. Wir erinnern uns deswegen bodenständig daran, wo wir herkommen und was wir derzeit leisten. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen und das Maximum herausholen“, sagt FCP-Trainer Karsten Scheu.
Luca Pantel
Saisonübergreifend gab es in den letzten drei Spielzeiten in 84 Punktspielen seit August 2023 nur neun Niederlagen. Sehnsüchtig zurückerwartet wurde Mittelfeldspieler Luca Pantel. „Es tut uns gut, wenn der Kader mehr Alternativen bietet. Die Spiele gehen an die Substanz“, freut sich Karsten Scheu.
Pantel hat an Gutmadingen gute Erinnerungen, erzielte er doch in der Vorrunde den 3:2-Siegtreffer auf der Gierhalde.
Da sich Youngster Joris Gailiunas, Efstratos Chatziioannidis, Anel Kujovic, Leon Aguiar und Marc Rohrer wieder heranarbeiten, wird die Bank breiter.
FC Gutmadingen
Beim abstiegsgefährdeten FC Gutmadingen hadert Trainer Andreas Holdermann Woche für Woche mit der schlechten Chancenverwertung. Acht Niederlagen in den letzten zehn Partien bedeuten für den Vorjahresfünften den vorletzten Platz. Dabei gab es acht Mal keinen eigenen Treffer.
Ausgerechnet in Königsfeld (3:2) brannte allerdings ein kleines Strohfeuer. Doch der letzte Heimsieg (3:2 gegen Singen) datiert vom 9. November, liegt also fast fünfeinhalb Monate zurück. Mit 20 Punkten ist das rettende Ufer – je nach Absteigerzahl – realistisch noch zu erreichen.
„Auf Manuel Huber muss man immer aufpassen, aber der holprige Rasenplatz und ein kampfstarker FCG mit Stärken bei langen Bällen und Standards ist gefährlich. Wir wissen, auf was wir uns einstellen müssen“, so Scheu.