Wie der FC Pfaffenweiler im Topspiel bei Tabellenführer SC Konstanz-Wollmatingen das Aufstiegsrennen noch einmal spannend machen möchte.
Landesliga: SC Konstanz-Wollmatingen – FC Pfaffenweiler (Samstag, 15 Uhr , Hochgraben-Sportplatz in der Bettengasse 50, Stadtteil Staad). Es ist angerichtet: Am fünftletzten Spieltag kommt es zum absoluten Topduell zwischen dem Tabellenführer gegen den Verfolger aus Pfaffenweiler.
Die Ausgangslage
Fünf Punkte Vorsprung hat der SCKW. „Da ist jetzt alles möglich“, freut sich FCP-Spielertrainer Jonas Schwer auf das Duell. Kann Pfaffenweiler sogar Meister werden, erneut in die Relegation kommen oder reicht es „nur“ zu einem Platz dahinter? „Erst einmal müssen wir in Konstanz gewinnen, dann wäre wirklich das Titelrennen wieder offen“, verloren die Seemer doch die letzten beiden Partien gegen Hegau (0:1) und Frickingen (2:3). „Dazu wollen wir alles reinwerfen, unseren Flow nutzen und schauen, was geht. Druck haben wir keinen“, bleibt er ebenso entspannt wie der Vorsitzende Patrick Anders. „Wir freuen uns, dass wir erneut ganz oben mitspielen. Damit haben sicherlich viele nicht gerechnet.“
In den bisher drei Duellen gab es keine Niederlage (1:1, 4:1, 2:0) für den FCP. Zudem schoss Torjäger Jallow Saja alleine vier der sieben Tore und traf immer.
Der Gegner
Favorit ist der finanzstarke SC, die Gäste sind der Außenseiter. Bis zur Pleite in Frickingen war Konstanz 14 Partien unbesiegt. Im Sommer wird Trainer David D’Incau aufhören, der Sportliche Leiter Adel Grimm sucht noch den Nachfolger.
„Natürlich wollen wir in der Tabelle oben bleiben und Meister werden. Dazu müssen wir wieder besser agieren als zuletzt“, weiß der Ex-Villinger, dass Konstanz daheim sehr stark ist.
Der Kader mit der besten Abwehr um Keeper Luca Schmid und Kapitän Javan Sardarabady (21 Gegentore) ist auch vorne herausragend aufgestellt. Torjäger Douglas Knappe (14) und seine Nebenleute Bilay Gnaglo, Luca Crupi, Sven Bode, Konstantin Hahn sowie Spielmacher Mert Tuncer werden die FCP-Defensive auf eine harte Probe stellen.
Die Personalien
„Vorne ist alles offen. Da gibt es noch vier Mannschaften, die alles erreichen können“, weiß Schwer um die enge Konstellation – und verweist auf das schwere Restprogramm seines Teams: „Konstanz, Hegau, Aasen und zwei Abstiegskandidaten – wir haben dicke Brocken vor der Brust.“ Offenbar jedoch einen Lauf: Zwölf Spiele ist der FCP ungeschlagen. „Die Stimmung ist bei uns super. Alle Mann sind an Bord.“