Lars Ganzhorn (links) findet sich beim FC Königsfeld immer besser zurecht und erzielte zuletzt vier Treffer. Foto: Holger Rohde

Die Königsfelder wollen ihre aktuelle Klasse am Samstag auch beim FC Radolfzell beweisen. Die bisherige Statistik spricht aber eher für die Gastgeber.

Landesliga: FC 03 Radolfzell - FC Königsfeld (Samstag, 14.30 Uhr). Eine echte Reifeprüfung wartet auf die Gäste auf der Mettnau im Verfolgerduell Vierter gegen Dritter. Der FCK hat zwei Punkte mehr auf dem Konto (25:23). Radolfzell ist daheim in sechs Spielen noch ungeschlagen (drei Remis).

 

Ein Rückblick

Kein Lieblingsgegner waren die Radolfzeller allerdings in der Vergangenheit für die Königsfelder. Seit dem Aufstieg des FCK in die Landesliga gab es sechs Ligaspiele und ein Pokalduell im Sommer (1:4).

„Diesmal ist es ein ganz anderes Spiel, eine andere Ausgangsbasis. Wir werden da mutig und selbstbewusstt hinfahren und wollen nicht leer ausgehen“, so Daniel Miletic. In den Ligaduellen auf der Halbinsel am Bodensee gab es allerdings weder Tore noch Punkte (0:1, 0:3, 0:2). Die Königsfelder könnten in Radolfzell bei einem Angstgegner den Bock umstoßen und Big-Points einfahren.

Daniel Miletic

Den Königsfelder Coach selbst verbindet mit Radolfzell eine besondere Geschichte: Einst wäre er am 4. Juni 2023 als Trainer mit der U21 des FC 08 Villingen in Radolfzell beinahe aus der Verbandsliga abgestiegen. Mit einem 1:0 rettete er sich und die Nulldreier mussten in die Landesliga hinab. Ebenfalls Mettnauer-Verbindungen hat Königsfeld Sportlicher Leiter Alexander Thumer, der zuvor Funktionär beim FCR gewesen ist.

Die Lage in Radolfzell

„2025 ist ein alles anders. Der FC Radolfzell ist nicht so perfekt gut gestartet wie erhofft. Sie haben schon viele Punkte liegen lassen, öfters Remis gespielt und daher müssen sie gegen uns gewinnen“, sagt der Königsfelder Coach.

Mit den Routiniers in der Achse – Erik Erdmann, Moritz Hlavacek, Tobias Bertsch, Daniel Wehrle, Yes Graf, Torjäger Erik Dukart (9) sowie die Neuen Alireza Yoghoobi (SC Konstanz), Jakob Ehret (TV Echterdingen) und Daniel Sousa (FC Singen) – wurde der Kader der Seestädter aufgefrischt und der Abgang von Top-Scorer Max Chrobok (13 Tore/12 Vorlagen – zum TuS Binzen kompensiert.

Personell kann indes der FC Königsfeld wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Torhüter Lavdrim Amiti ist ebenso fit wie Abwehrspieler Lorenz Spiegelhalter (Rücken) und nach seiner Verletzung Nico Uljevic.