45 Treffer durften die Königsfelder Spieler (von links) um Marko Karagaca, Alieu Sarr, Felix Fehrenbach und Nico Kroh in 16 Partien mit dem bisher zweitbesten Angriff in der Landesliga bejubeln. Foto: Holger Rohde

Trainerduo bleibt dem FC Königsfeld erhalten. Die Bilanz nach der Herbstserie liest sich hervorragend. Die Mannschaft überzeugt mit starken Leistungen und 45 Treffern.

Diese Nachricht passt in Königsfeld zu einer hervorragenden Herbstserie: Das Trainerduo Daniel Miletic/Mike Seidel hat frühzeitig für die nächste Saison verlängert. Die Königsfelder überwintern auf einem ausgezeichneten fünften Rang mit 31 Punkten. Daniel Miletic sagt: „Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Wir stehen als Fünfter in Reichweite zu den ersten beiden Plätzen. Konstanz hat 38 Punkte, Radolfzell 35 – wir als einziges Spitzenteam haben noch ein Nachholspiel und können dort weitere drei Punkte holen.“

 

Starke Einstellung zeichnet das Team aus

Für die beeindruckende Hinserie macht Miletic vor allem eines verantwortlich: die Trainingsbereitschaft und die starke Einstellung der Mannschaft. „Wer Erfolg haben will, muss mehr tun als andere. Die Jungs sind diesen Schritt gegangen und haben sich verbessert, um an die Konkurrenz heranzurücken.“ Gemeinsam mit Trainerkollege Mike Seidel hat Miletic die Spieler gefordert, aber auch gezielt gefördert.

Ein weiterer Baustein des Erfolgs sind die Neuzugänge. „Sie haben sofort eingeschlagen, verstärken uns und sammeln Stück für Stück Erfahrung“, lobt Miletic.

Besonders hervorgehoben werden Alieu Sarr als Führungsspieler und Sandro Jock, der sich gut ins Team einfügte. Auch die jungen Verteidiger Nico Uljevic und Marko Karagaca überzeugten, ebenso Lars Ganzhorn mit sechs Toren bis zur Winterpause.

Die Entwicklung zeigte sich in zunehmend dominanten Spielen: „Wir erspielen uns extrem viele Chancen. Neben unsern 45 Toren wären noch deutlich mehr möglich gewesen. Was mich nervt, sind die 26 Gegentore – das ist zu viel. Da müssen wir uns im neuen Jahr noch steigern“, so Miletic, der insbesondere die Derbys beim SV Aasen (4:3), gegen den FC Pfaffenweiler (2:2) und das 1:5 in Radolfzell im Hinterkopf hat. Der Trainer lobt den Mix aus erfahrenen Routiniers und jungen Talenten.

Kapitän Felix Fehrenbach (11 Tore), Steffen Holzapfel (2), Stefan Schwarzwälder und Sven Schwarzwälder (2) bilden gemeinsam mit den Neuen das Rückgrat des Teams, während Nico Kroh mit vier Toren einen großen Leistungssprung machte.. „Unser Kader ist groß, Konkurrenz ist vorhanden, und jeder muss alles geben. Gleichzeitig haben wir viele Alternativen, ohne dass die Qualität abfällt.“

Die Statistik

Von 16 Hinrunden-Spielen verlor der FCK nur drei und blieb siebenmal in Folge unbesiegt. 23 Spieler kamen zum Einsatz, Sarr, Fehrenbach und Kroh spielten alle Partien.

Die 45 Tore erzielten 13 Spieler, darunter Fehrenbach (11), Sarr (6), Ganzhorn (6) und Kroh (4), dazu drei Eigentore. Zu Hause blieb der FCK in sieben Spielen ungeschlagen (17 Punkte, 28:11), Auswärts gab es drei Zu-Null-Siege (8:0). Die Keeper Amiti und Cheikhi parierten zudem drei Strafstöße.