FCK-Kapitän Sven Schwarzwälder ist angeschlagen und wird kommende Woche operiert. Foto: Rohde

Im Landesliga-Topspiel geht es für beide Teams um den Anschluss auf den Relegationsplatz (44 Punkte). Königsfeld (43) liegt einen Zähler vor Stockach.

Landesliga: FC Königsfeld – VfR 09 Stockach (Samstag, 16 Uhr). In den beiden bisherigen Duellen in Königsfeld (2:1, 1:1) ging es in den Vorjahren immer eng zu. Dabei traf für die Gäste immer Torjäger Marius Henkel.

 

Der Hobby-Kampfsportler ist mit 18 Treffern der beste VfR-Schütze. Moritz Eckert (7) folgt ihm. Auf Königsfelder Seite bejubelten Felix Fehrenbach (13) und Lars Ganzhorn (9) zusammen schon 22 Tore. Der FCK peilt seinen vierten Sieg hintereinander an. Stockach verlor zuletzt gegen Hegau (0:1) und blamierte sich gegen Schlusslicht Neustadt (1:4).

Mike Seidel

Für FCK-Trainer Mike Seidel wird es „eine schwere Aufgabe. Der VfR ist unberechenbar, wird sich rehabilitieren wollen. Gegen uns in der Hinserie spielten sie stark.“ Was sind seine Erwartungen? „Wir müssen schauen, dass wir das Spitzenspiel daheim positiv angehen“, fordert er Aggressivität, Selbstvertrauen und Mut.

Der Hintergrund: Gegen die Top 6 der Tabelle hat der FCK seit dem Herbst alle fünf Duelle verloren, kassierte dort alleine 18 seiner 39 Gegentore. „Ja, da fehlte uns der Fokus. Wir spielen eine starke Saison, haben keinen Druck und die Jungs können befreit mit Spaß und Lust in dieses Duell gehen“, betont Seidel.

Die Personalien

Der verletzte Ahmet Colak fehlt. Kapitän Sven Schwarzwälder, der in der vergangenen Saison beide Tore zum Heimsieg beisteuerte, hat ein dickes Knie, wird zudem ohnehin nächste Woche operiert. Der zuletzt erkrankte Steffen Holzapfel ist wieder fit. Theo Blankenburg steht wieder zur Verfügung.

Bei den Gästen gilt das Augenmerk dem Zwillingsduo Loris und Luca Barro sowie mit Mohamed Gomina dem zweiten Topstürmer neben Henkel. Abwehr-Routinier Danny Berger wechselt im Sommer indes zum Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen.

„Wir dürfen ihnen keinen Platz zum Spielen lassen und müssen unsere Chancen besser nutzen“, zeigt Seidel auf.