Daniel Seemann war rundum zufrieden mit dem Start. Foto: Kara

Der FC Holzhausen erlebte einen guten Start nach der Winterpause – auch durch zwei verwandelte Elfmeter. Wobei vor allem einer etwas Nervenflattern hatte.

Mit 18 Toren führt der verletzte Holzhausener Torjäger Janik Michel weiterhin die Torschützenliste der Verbandsliga an. Im ersten Spiel nach der Winterpause zeigte sein Team, dass es auch ohne ihn gehen muss. Der treffsichere Elfmeterschütze Michel wurde beim 2:1-Erfolg gegen die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach vom Punkt von Mittelstürmer Tim Steinhilber ersetzt, der beide Strafstöße für seine Mannschaft verwandelte. Steinhilber machte damit Saisontor acht und neun.

 

„Wir haben keinen festgelegt, der die Elfmeter schießen soll“, sagte FCH-Cheftrainer Daniel Seemann auf Nachfrage. „Wer sich gut fühlt und schießen will, der soll schießen.“ Bei Steinhilber war das am Samstag wohl der Fall, als er die Führung (9.) vom Punkt besorgte und in der 61. Minute beim Stand von 1:1 dann den Siegtreffer, ebenfalls nach einem Foulelfmeter, besorgte. Obwohl Seemann den zweiten Strafstoß gar nicht gesehen hatte. „Ich konnte nicht hinschauen“, gab er zu.

Stolzer Trainer

Der 34-Jährige war nach der Partie, die auf einem Kunstrasen in sehr schlechtem Zustand generell nicht einfach war, zufrieden mit dem Wiedereinstieg seines Teams. „Das erste Spiel nach der Winterpause ist immer schwer. Ich bin stolz.“