Im Hinspiel gegen Neckarsulm hatten Pascal Schoch und der FC Holzhausen eine Aufholjagd gestartet. Foto: Andreas Wagner

Der FC Holzhausen muss unter der Woche gegen einen Gegner aus der Abstiegszone ran, der dringend die Punkte braucht.

 
Schließen

Diesen Artikel teilen

Sport-Union Neckarsulm – FC Holzhausen (Mittwoch, 19 Uhr). Keinen Zähler aus den letzten drei Begegnungen, da wurde der gute Lauf zuvor jäh unterbrochen. So war die Heimbegegnung gegen den FV Ravensburg grottenschlecht, auch von der Einstellung her. Dagegen spielte man in Mutschelbach sehr gut, hatte jedoch mit einem Last-Minute-Gegentreffer reichlich Pech. Zuletzt war die Heimbegegnung gegen starke Hollenbacher eine Mischung – gut sowie schlecht.

Zwei Spiele ohne Treffer

Auffällig ist, dass das so offensivstarke Team aus Holzhausen in den letzten drei Spiele nur einmal getroffen hat. Dabei zählt man mit 56 Toren immer noch zu den offensiv auffälligeren Mannschaften der Oberliga. Zudem führt Janik Michel zusammen mit Kevin Dicklhuber (Stuttgarter Kickers) immer noch die Torjägerliste mit 21 Treffern an. Doch der Goalgetter sucht seit einiger Zeit einen Weg aus der Torflaute.

Nun kann der Aufsteiger Mitte der englischen Woche in Neckarsulm beim Flutlichtspiel gegen die dortige Sportunion mit einem Erfolg wieder für etwas mehr Ruhe sorgen, bevor am Samstag zu Hause das nächste richtungsweisende Match gegen den Offenburger FV über die Bühne geht.

Die Neckarsulmer von Coach Nikola Grigic aus der Autometropole stehen mit 30 Punkten auf Platz 15 in der Abstiegszone. Zuletzt gewannen sie das wichtige Abstiegsduell beim FC Freiburg mit 2:1 und wollen daheim im schmucken Pichterich Stadion gegen Holzhausen nachlegen.

Nicht mehr unterschätzt

Im Hinspiel schafften die FC Spieler noch einen 0:3 Rückstand wettzumachen, doch diese Offensivpower scheint etwas entfallen zu sein. Vielleicht auch, weil die Gegner den Neuling in der Liga ein Stück weit entziffert haben und Holzhausen nicht mehr unterschätzten. Zudem wird Torjäger Michel gleich doppelt angelaufen, um so seinen Wirkungskreis und die Effektivität zu mindern. Auch wissen die Gegner nun, dass der Aufsteiger dazu in der Lage ist, ein gutes Umschaltspiel an den Tag zu legen.

„Rückschläge zu erwarten“

„Ich habe natürlich das Spiel unseres Gegners in Freiburg studiert und weiß, was auf uns zukommt. Wer gegen die Kickers und Großaspach solche Begegnungen abliefert, den darf ein schwächerer Auftritt gegen die oft unterschätzten Freiburger nicht blenden. Es wird wichtig sein, wieder auf unsere Basics im Zweikampf zu setzen, um sportlich aggressiv dem Gegner zu begegnen. Man darf trotz der anfänglichen Serie auch nicht vergessen, wo wir herkommen, da sind Rückschläge auch zu erwarten. Aber noch stehen wir nicht so schlecht da und ich habe auch zu meiner Offensivabteilung vollstes Vertrauen, dass sie wieder trifft“, so Cheftrainer Pascal Reinhardt, der in Neckarsulm den Bock wieder umstoßen will.

Immer noch krank ist Flügelflitzer Kevin Müller. Heiko Belser muss diese Woche ins MRT. Hier hofft man, dass sich der Akteur, der sich zuletzt aufgrund seiner Dynamik stark präsentierte, nicht seinen zweiten Kreuzbandriss binnen kurzer Zeit zugezogen hat.