Der FC Holzhausen und die SG Empfingen standen sich im Auftaktspiel des „Beatparade Cups“ gegenüber. Mit 5:1 ging dieses Duell klar an den klassenhöheren Verbandsligisten. Foto: Wagner

Der FC Holzhausen und die SG Empfingen befinden sich mitten in der Vorbereitung. Die Trainer Daniel Seemann und Alexander Eberhart ziehen nach Samstag ein ordentliches Fazit.

Betrachtet man alleine die Ergebnisse, hätte man eine andere Aussage von Alexander Eberhart erwartet. Der SGE-Coach bilanzierte am Samstag: „Ich fand das Spiel gegen Holzhausen besser als das gegen Villingen. Wir haben dort zwar nur 0:1 verloren, aber das was Holzhausen an Effektivität gezeigt hat, hatte Villingen nicht.“

 

So hätte der Oberligist das Ergebnis in der Tat deutlicher gestalten können, scheiterte aber gerade in der Schlussphase mehrmals – und zwar an sich selber, dem Pfosten und Matthias Müller im Empfinger Tor, der humpelnd noch mehrere starke Paraden zeigte. Eberhart weiß jedoch: „Wir waren auch nicht mehr ganz so frisch. Das ist aber nach der zweiten Woche auch nicht verwunderlich.“

Probleme auf der linken Seite

Gegen den FCH war sein Team mutig gestartet und kam immer wieder selbst zu Abschlussaktionen. Holzhausen war aber wesentlich klarer und kam vor allen Dingen über ihre eigene rechte Seite zu Chancen und Toren. „Henry Seeger haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen“, so Eberhart.

Sehr positiv äußerte er sich zur Rückkehr von Sonay Erdem, der in dieser Saison noch kein Spiel bestreiten konnte. Trotz noch mangelnder Spielpraxis deutete er am Samstag aber bereits an, dass er durchaus zum X-Faktor im Empfinger Spiel werden könnte. „Er bringt eine ganz andere Note in unser Spiel. Er hat bisher noch nicht viel trainiert, aber sein Potenzial ist groß und die Leistung heute wirklich gut.“ Den nächsten Test absolviert die SGE am Samstag um 11 Uhr in Sindelfingen.

Ergenzingen und dann Singen

Für den FC Holzhausen geht es bereits am Mittwoch weiter: Um 19 Uhr testet man beim Landesligisten TuS Ergenzingen, ehe am Samstag mit Oberligist Türk Singen ein richtiger Brocken wartet. Im Sommer war der FCH jenem Team in den Aufstiegsspielen unterlegen.

Es könnte auch eine gute Gelegenheit sein, um ein Thema vom Samstag erneut aufzugreifen. Gegen Villingen hatte man sehr diszipliniert verteidigt, was Coach Daniel Seemann wie folgt einordnete: „Es war mir wichtig, dass wir es auch mal aushalten, wenn wir hinten reingedrückt werden, gerade wenn man etwas müde ist. Das war ein super Test für uns. Beim 0:1 machen wir einen klaren Fehler, damit kann ich aber leben. Wir haben insgesamt wenig zugelassen.“

Djermanovic trifft doppelt

Eine wirkliche Torchance erspielte sich der FCH jedoch nicht, weswegen Seemann erkannte: „Die Umschaltmomente haben wir nicht so gut genutzt, da sind wir noch zu fehlerbehaftet.“ Wenig Fehler im Offensivspiel gab es jedoch gegen Empfingen zu sehen. Der Cheftrainer erkannte „viele, gute Abläufe“ und freute sich über den starken Einstand von Neuzugang Jovan Djermanovic. „Da hat sehr viel gepasst. Wir haben das Zentrum gut überladen und waren im letzten Drittel effektiv.“

Flavio Vogt dreht auf

Lob gab es auch für Flavio Vogt: Der Sommer-Neuzugang – in Nagold noch schwächster Spieler auf dem Platz –war in dieser Woche aber kaum zu halten und ließ seine Gegenspieler teils wie Slalomstangen stehen. „Ich sehe ganz viel in ihm. Er ist ein potenzieller Unterschiedsspieler. Wir müssen ihn da hinbringen, dass er das konstant abruft“, so Seemann.“