Für Pascal Schoch und den FC Holzhausen geht es zum Tabellenfünften der Oberliga. Foto: Andreas Wagner

Nach der unnötigen Niederlage gegen Ravensburg reist der FC Holzhausen zu einem starken Gegner.

 
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ATSV Mutschelbach – FC Holzhausen (Samstag, 15.30 Uhr). Nach der Heimniederlage gegen den FV Ravensburg geht es für die Holzhausener zum badischen ATSV Mutschelbach.

Gegen die Gastgeber lag man im Hinspiel zu Hause schon 0:3 zurück, ehe man zeigte, was mit bedingungslosem Einsatz noch möglich ist und ein 3:3-Remis erreichte. Die Heimelf siegte zuletzt in Freiburg mit 3:2 und liegt so fünf Zähler vor dem Gast aus dem Schwarzwald.

Torreiche Spiele

Auffällig ist bei den Badenern das Torverhältnis von 53:54, gerade die letzten Begegnungen endeten in beide Richtungen sehr torreich. „Der ATSV spielt sehr variantenreich mit gefährlichen Standards. Hier gilt es, mannorientiert zu spielen. Vor allem müssen wir wieder mehr Konstanz in unser Spiel bringen“, so Holzhausens Trainer Pascal Reinhardt, der immer noch ein bisschen den Zählern gegen Ravensburg nachtrauert.

Zu Recht, denn nach dem Anschlusstreffer hatte man zusammen mit einem folgenden Elfmeter den Gegner definitiv schlagen können. Es kam allerdings bekannterweise anders.

Vorbereitung auf Kunstrasen

Nach ausführlichem Videostudium hat man speziell in Mülheim auf dem Kunstrasen trainiert, um sich auf den Untergrund im Mutschelbacher Sportgelände zu gewöhnen. Die Gastgeber pflegen eine gute Zusammenarbeit mit dem benachbarten Karlsruher SC. Mutschelbachs Co-Trainer ist übrigens Videoanalyst beim Zweitligisten.

Auffällig bei beiden Teams sind die exzellenten Sturmreihen mit 53 beziehungsweise 56 Treffern. Allerdings liegt man defensiv auch nicht zu weit voneinander entfernt. Pascal Reinhardt wird deshalb taktisch versuchen, zuerst die Abwehrarbeit im Team zu stabilisieren, nach vorne geht fast immer etwas. So muss das Trainerteam eine gesunde Mischung für die Startformation finden.

Selbstkritische Töne

„Gegen Ravensburg hätte ich während des Spiels vielleicht noch mehr umstellen müssen, diesen Schuh zieh ich mir im Nachhinein an“, so ein selbstkritischer Coach.

Gegen die Badener hat der FCH-Trainer einen fast vollzähligen Kader zur Verfügung, lediglich die Langzeitverletzten Domenico Mosca, Felix Burkhardt und Joel Mogler stehen nicht zur Verfügung. So dürfte auf den ersten Blick ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten sein, zumal die Reinhardt Mannen 19 ihrer 37 Zählern auf fremden Terrain errungen haben. Oft schon hat man sich nach schwächeren Auftritten berappelt und darauf ein ganz anderes Gesicht gezeigt.