Die gesamte Wandergruppe bei der gemeinsamen Mittagspause am Ahldorfer Sportgelände. Foto: Diana Wally

Mit einer Rekordbeteiligung von 64 Wanderlustigen zwischen fünf und 65 Jahren wartete das Jubiläumswanderevent anlässlich des 100-jährigen Bestehens des FC Göttelfingen auf.

Wanderführer Gerhard Nesch freute sich besonders darüber, dass die erste Gruppe um 6 Uhr morgens bereits mit 28 Teilnehmenden zu deren 42-km-Tour starten konnte. Dies berichtet der Verein in einer Mitteilung.

 

Über Eutingen ging es mit der aufgehenden Sonne mit aufsteigenden Nebelschwaden durch taubedeckte Wiesen und Wälder vorbei am Jubiläumskreuz hinunter Richtung Mühlen über den Neckar und wieder durch den Wald bergan nach Ahldorf zur ersten Pause am dortigen Sportheim.

Zur Stärkung ein reichhaltiges Frühstücksbuffet

Dort hatte das Team des Veranstaltungsausschusses um Elke Kretz, Viola Wally, Matthias Wehle, Agnes Ciura und Stefan Graf zur Stärkung ein reichhaltiges Frühstücksbuffet aufgetischt hatte.

Weiter ging es über die A81 vorbei an der Ruine Frundeck wieder hinunter ins Tal, vorbei am jüdischen Friedhof Mühringen nach Bad Imnau, durch das dortige beschauliche Laibertal hinauf nach Wiesenstetten zur Mittagspause, die im privaten Garten von Martin Dietz abgehalten werden konnte.

„In der Winkelstraße sind Gäste immer herzlich willkommen“, freute sich der Gastgeber über den Besuch aus dem Gäu. Über Dommelsberg und Dettensee führte der Weg dann abermals zum Ahldorfer Sportheim, wo die Gruppe auf die anderen 36 Wanderfreunde zur gemeinsamen Kaffeepause traf, die gegen Mittag in Göttelfingen zu ihrer rund 20 Kilometer langen Tour aufgebrochen waren und mit ihrem Guide Marcel Müller als erste Etappe ebenfalls die Strecke nach Ahldorf wanderten. Auch die erst fünfjährige Marie lief in ihrem 100 Jahre Jubiläums-T-Shirt gemeinsam mit Schwester Lina, Mama und Oma stolz mit.

Der letzte Teil der beiden Touren führte dann alle 64 Teilnehmenden gemeinsam wieder durch den Wald nach Mühlen, über das Eutinger Täle und das Landschaftsschutzgebiet „Hochdorfer Tal“ entlang der Bahnlinie zurück nach Göttelfingen, wo die Wanderer ein luftballonbehängtes 100-Jahre-Zieltor erwartete, das alle mehr oder weniger kaputt, aber sehr stolz auf die eigene Leistung durchschritten.

Gemeinsamer Abschluss am Sportheim

Am Sportheim hatte das Versorgungsteam mit Puten- und Gemüseschnitzel und Salat ein perfektes Abendessen vorbereitet.