Der Anbau des Vereinsheims des FC Brigachtal ist so gut wie fertiggestellt. Mit neuen Umkleiden, Duschen und moderne Technik ist der Verein künftig deutlich besser aufgestellt.
Das Vereinsheim des FC Brigachtal entwickelt sich mehr und mehr zu einem Schmuckstück. „Unser Anbau ist so gut wie fertiggestellt“, erklären der erste Vorsitzende Andreas Klink und Bauleiter Martin Butz bei einem Gespräch mit unserer Redaktion vor Ort.
„Die großen vier Glastüren werden gerade eingebaut, es fehlen nur noch die Beschläge“, erklärt Butz. Von 17 geplanten neuen Duschen sind zwölf schon fertiggestellt, im Altbau werden Gemeinschaftsduschen eingebaut, dazu kommen zwei neue Schiedsrichterkabinen mit neuer Dusche.
Ein Behindertengerechtes WC sowie zwei zusätzliche Damen- und Herren-WCs sind vorbereitet, ist bei einem Rundgang zu sehen.
Fassade strahlt in den Vereinsfarben
Klink und Butz öffnen die Tür zum neuen Technikraum, in den unter anderem eine Hebeanlage für das Wasser eingebaut wird. „Wir liegen hier am höchsten Punkt, da ist die Hebeanlage nötig“, erläutert der Vorsitzende.
Fertig ist der neue Heizraum, auch die Fenster im Anbau sind schon seit einiger Zeit fertiggestellt. Im Januar wurden die Wände und die Decken gestrichen, Sitzbänke und Schränke sind in den neuen Umkleideräumen schon eingebaut, im Arbeitszimmer ist der Schaltschrank, ein Schreibtisch fehlt noch. Die Fassade ist in den Farben des FC’s, grün und weiß, fertiggestellt.
Ein Blick auf die bisherige Situation zeigt, wie dringend der Anbau nötig war. „Die Heizung war marode, fünf Duschen waren nur intakt, Schimmel hatte sich gebildet, da es keine ordnungsgemäße Lüftungsanlage gab“, erläutert Klink und meint, „das war eklig“. Alleine zehn Mannschaften des FC benötigen die Duschen, es habe drei Umkleidekabinen gegeben, davon seien zwei zu klein gewesen. Lediglich eine Kabine sei in ausreichender Größe gewesen, so Butz.
230 Jugendspieler und drei aktive Mannschaften
Mit der Schiedsrichterkabine und den alten Duschen sei auch kein Staat zu machen, kein Wunder bei dem Alter der Duschen von 40 Jahren, so der Bauleiter. Der Verein sei stetig, zähle inzwischen 230 Jugendspieler und drei aktive Mannschaften sowie eine AH-Mannschaft, so Klink. „Wir tragen der wachsenden Mitgliederzahl Rechnung und werden unserer Verantwortung gerecht.“ „Inzwischen ist der Verein in die Bezirksliga aufgestiegen und möchte den Spielern bei Heimspielen ordentliche Duschen und Umkleidekabinen bieten,“ ergänzt der Bauleiter.
Die Kostenschätzung des Gesamtgebäudes liegt bei netto 519 199 Euro, davon kommen auf den Erweiterungsbau 307 576 Euro und für den Umbau des Altbaus runde 139 948 Euro, die Heizung kostet 62 523 Euro, die Kanal und Wasserleitung 9150 Euro. Alle Kosten sind Nettokosten.
Verein freut sich über weitere Spenden
Die Finanzierung des Projekts verteilt sich wie folgt: Der Verein bringt 19 Prozent Eigenkapital und finanziert weitere 19 Prozent über einen Kredit. Die Förderung der Heizung liegt bei fünf Prozent, der Zuschuss des BSB beträgt 15 Prozent, die Gemeinde beteiligt sich mit acht Prozent. Der Verein, hiervon vor allem der Bautrupp, bringt 20 Prozent Eigenleistung und Spenden und Bausteinaktion tragen zwölf Prozent bei.
Auf die Frage, ob sie noch Spenden benötigen, grinsen Klink und Butz fröhlich: „Aber sehr gerne, uns fehlen noch 15 000 bis 20 000 Euro.“
Jubiläum: Der FC Brigachtal, also die Zusammenlegung des FC Kirchdorf und des FC Klengen feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. „Am 11., 12. und 13. September feiern wir mit Band und bester Bewirtung unser Jubiläum“, freuen sich Martin Butz und Andreas Klink.