Karlo Kuranyi (links) und der FC 08 Villingen fiebern dem Liga-Comeback entgegen. Foto: Eibner/Baur

Der FC 08 Villingen reist nach dem 2:1-Sieg in Reutlingen mit Rückenwind nach Mainz zum ersten Pflichtspiel des Jahres.

REGIONALLIGA 08-Coach Adam Adamos präsentierte sich nach dem 2:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft im letzten Vorbereitungsspiel gegen den SSV Reutlingen sowohl optimistisch als auch realistisch. Auf der einen Seite hatten sich die Nullachter beim Oberligisten phasenweise schwergetan. Der frühe Rückstand, die zum Teil fehlende Präsenz in der ersten Halbzeit, die langen Ballbesitzphasen ohne zwingende Vorstöße ins letzte Drittel. „Wir müssen noch ein paar Dinge optimieren“, stellte auch der Villinger Cheftrainer klar.

 

Auf der anderen Seite konnte man in Reutlingen durchaus Selbstvertrauen tanken. Die Nullachter präsentierten sich vor allem nach dem Seitenwechsel zielstrebiger, bissiger – und schafften letztendlich das Comeback. „Ein paar Ausfälle hatten wir ja auch zu verkraften“, gab Adamos zu bedenken und hofft darauf, dass Admir Osmicic, Jonas Brändle, Leon Albrecht und Yunus Kulu am kommenden Wochenende zum Start in das Pflichtspiel-Jahr 2025 wieder zur Verfügung stehen. „Dann haben wir wieder mehr Optionen von der Bank.“

Der Blick auf den Start

Am Sonntag (14 Uhr) sind die Nullachter zu Gast beim 1. FSV Mainz 05 II. Gegen die U23 des Bundesligisten erhoffen sich die Villinger einen ersten Schritt für die Mission Klassenerhalt. Acht Punkte Rückstand hat das Regionalliga-Schlusslicht auf den Relegationsplatz 15, zehn Zähler sind es auf das direkt rettende Ufer. Nach den Mainzern warten dann die direkten Kontrahenten aus Kassel und Frankfurt auf den FC 08. Direkt in den ersten drei Wochen gibt es also echte „Big Points“ zu holen. Schon bald wird sich zeigen, wie realistisch die Villinger Wünsche nach dem Klassenerhalt sind.

„Schritt für Schritt“

Adam Adamos sieht seine Schützlinge dabei auf einem guten Weg: „Wir sind konditionell in einem guten Zustand. Und man sieht von Spiel zu Spiel, Schritt für Schritt, immer mehr von dem, was wir umsetzen wollen“, geht der Coach die kommenden Aufgaben optimistisch – aber eben auch realistisch – an.