Soeben hat es im Karlsruher Tor eingeschlagen. Kai Brünker (Mitte) jubelt über seinen entscheidenden Treffer im DFB-Pokal. Foto: Uli Deck

Ex-Nullachter erzielt im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC in der 90. Minute das entscheidende 2:1. „Ich bin mega happy“, sagt der „Panzer“ aus Villingen.

Durch den 2:1-Siegtreffer von Kai Brünker gegen den Karlsruher SC hat der Drittligist 1. FC Saarbrücken am Freitagabend die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht.

Die 90. Minute

Der gebürtige Villinger, der bereits beim Drittliga-Auftakt in Ulm vor einer Woche für die Saarländer getroffen hatte, war gegen den KSC in die Jokerrolle geschlüpft.

In der 46. Minute wechselte Saarbrückens Trainer Rüdiger Ziehl seinen Angreifer aber ein. Beim Spielstand von 1:1 schlug für den Ex-Nullachter dann vor 16 000 Zuschauern im modernisierten Saarbrückener Ludwigspark-Stadion die große Stunde. In der 90. Minute bekam Brünker den Ball an der Fünfmeter-Linie maßgerecht von Julian-Günther Schmidt aufgelegt.

Kai Brünker schildert seinen Siegtreffer

„Ich habe dann mit vollem Risiko trotz einiger Karlsruher Gegenspieler draufgehalten und bin mega happy, dass mir das Tor gelungen ist“, so Kai Brünker nach dem Schlusspfiff in „Sky Sport“.

Brünker, der eine sehr schwere Zeit angesichts des Todes seines Vaters Dirk hinter sich hat, war an diesem Abend einfach nur glücklich. „Dies hier mit unseren Fans zu erleben – es ist einfach ein geiler Tag.“

Für den Saarbrückener Neuzugang war es erst das zweite DFB-Pokalspiel überhaupt. „Und jetzt bin ich das erste Mal weitergekommen.“

Wie er noch feiert

Der Sky-Reporter ließ es sich nicht nehmen den „Panzer“ (Spitzname) nach dem weiteren Verlauf des Abends zu fragen. Kai Brünker blieb zurückhaltend mit einem Schuss Humor: „Es geht für uns ja bald in der Dritten Liga weiter, aber der Panzer braucht vielleicht einmal einen Ölwechsel. Ein Fläschle Bier werde ich mir schon heute gönnen.“