Sechs Niederlagen in Serie – und die Konkurrenten im Tabellenkeller punkten. Für den Tabellenletzten FC 08 Villingen 2 scheint der Gang in die Landesliga unausweichlich.
Verbandsliga: Spielertrainer Frederick Bruno, der am Samstag noch in der Oberliga aushelfen musste, war nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt enttäuscht. „Ich kann es wirklich nicht glauben. Der Gegner schießt in den ersten 60 Minuten einmal auf unser Tor, bekommt einen Elfmeter und gewinnt am Ende mit 2:0. Wir dagegen haben Chancen für zwei Spiele, nutzen sie einfach nicht. Wenn du keine Tore schießt, kannst du nicht gewinnen“, haderte nach einem spielerisch guten Auftritt mit der Chancenverwertung.
Frederick Bruno
Aus dem Spiel heraus gab es vier, fünf Hochkaräter, dazu in den ersten 25 Minuten die Elfmeter-Chance für Pascal Staiger. Der Pechvogel des Tages übernahm Verantwortung und hätte am Ende zwei oder drei Treffer erzielen können.
Zudem fehlten wichtige Akteure verletzt wie Luis Seemann, Noah Kälble (Hand-OP), Erik Buzak (Kreuzband) oder Maximilian Rudy (Finger-OP).
So kommt es, wie es oft bei Schlusslichtern eben kommt. „Du mischst mit, aber die Punkte holen die anderen Teams. So werden wir die Klasse natürlich nicht halten. Realismus gehört dazu, wir brauchen immens viele Punkte und gewinnen sicherlich nicht acht oder neun der letzten elf Spiele. Da bin ich lange genug dabei. Jetzt heißt es einfach weitermachen. Wir müssen alles probieren, um wenigstens einmal wieder ein Erfolgserlebnis zu erreichen. An der Einstellung der Jungs liegt es nicht. Ich kann es mir irgendwie nicht erklären, nachdem wir eine wirklich sehr gute Vorbereitung absolviert hatten“, so Frederick Bruno weiter.