Jason Barth (links) und Mikail Uyanik wollen mit der Villinger U21 in Rielasingen am Sonntag überraschen. Foto: Holger Rohde

Das Verbandsliga-Schlusslicht aus Villingen hat beim Tabellenvierten als Außenseiter nichts mehr zu verlieren. Wie die beiden 08-Coaches die Lage einschätzen.

Verbandsliga: 1.FC Rielasingen-Arlen – FC 08 Villingen 2 (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem 1:3-Rückschlag im Nachholspiel gegen Niederschopfheim mussten die abstiegsbedrohten Nullachter diese Woche erst einmal die Köpfe freibekommen und wieder neues Selbstvertrauen tanken.

 

Spielertrainer Frederick Bruno war nach der Auftaktniederlage maßlos enttäuscht. Co-Trainer Bora Ikiz fühlte an der Außenlinie ähnlich: „Es war von uns zu wenig. Fehler haben sich bei uns wiederholt. Jetzt gilt es erst einmal von Spiel zu Spiel die Aufgaben anzugehen.“

Ein kleiner Trost für die U21: Das rettende Ufer ist im Verbandsliga-Keller weiterhin nur sieben Zähler entfernt.

Die Villinger Gefühlswelt

Die beiden Villinger Trainer wissen, wie schwer es ist, einen Negativlauf aus Köpfen junger Spieler herauszubekommen. Immerhin gibt es einige Spieler im Kader, die – mit der letztjährigen Oberliga-Runde zusammen – seit nunmehr anderthalb Jahren immer auf dem letzten Tabellenplatz festhängen. Dies mache unterschwellig etwas, so die Coaches ergänzend, mit dem Selbstvertrauen der Jungs auf dem Platz.

Die Lage in Rielasingen

Mit dem Auswärtsspiel am Sonntag beim Tabellenvierten 1. FC Rielasingen-Arlen stehen die jungen Nullachter vor der nächsten hohen Hürde. 33 Punkte hat der Ex-Oberligist auf dem Konto, gewann fünf der letzten sechs Ligaspiele.

Platz zwei und die Relegation sind allerdings weit weg für die Rielasinger in dieser Restsaison. Die Nachfolge für den im Sommer zur TSG Balingen wechselnden Trainer Michael Schilling steht fest: Benjamin Winterhalder (noch bei der SG Dettingen-Dingelsdorf) übernimmt in Rielasingen die Nachfolge.