Mikail Uyanik war der Villinger Pechvogel, dem ein Handspiel im eigenen Strafraum unterlief, welches zum spielentscheidenden Elfmeter führte – und zu Rot. Foto: Rohde

Es bleibt dabei: Villingen II kann einfach nicht mehr gewinnen und sitzt auf dem letzten Tabellenplatz fest. Gegen den FC Auggen gab es wieder einmal ein ernüchterndes 0:1.

Verbandsliga: Die Gründe liefert ein etwas geknickter Trainer Ralf Hellmer nach. Kurz nach dem Spiel gegen Auggen zog er sich mit Spielertrainerkollege Frederick Bruno zur Analyse zurück und stellte danach klar fest: „Es ist weiterhin wie gehabt. Uns fehlen Kleinigkeiten, entscheidende Dinge. Viele Dinge haben die Jungs gegen Auggen wieder gut gemacht, wie schon daheim gegen Teningen oder Bühlertal. Allerdings schießen wir keine Tore. Da fehlt uns die Durchschlagskraft nach vorne. Wir haben gut verteidigt. Wenn wir den Elfmeter nicht bekommen, dann erzielen die kein Tor gegen uns.“

 

Falsche Entscheidung

In der Tat: Ein Handspiel, ein Platzverweis, ein entscheidendes 0:1 durch den folgenden Elfer – und wieder nahm der Favorit die Zähler mit. „Für Mikail Uyanik tut es mir leid. Er ist ein junger Bursche, wollte helfen und traf die falsche Entscheidung.“

Was Hellmer wirklich nervt, das sind die gut gemeinten und aufmunternden Worte der Konkurrenz: „Jede Woche ist es die gleiche Sache. Dafür kaufen können wir uns nichts.“

Konkurrenz punktet

Die Konkurrenz im Tabellenkeller nimmt darauf keine Rücksicht: Elzach legte wieder nach, ließ auf das 5:2 gegen Linz ein 3:0 gegen Kuppenheim folgen. Mit 14 Punkten sind die Yacher auf sieben Punkte weg – wie der SV Linx.

Südstern Singen (18) gewann mit 4:0 in Rielasingen und ist der Abstiegszone längst enteilt. Hausen (13) und Linx spielten im direkten Kellerduell 0:0 – ebenso Niederschopfheim (9) im Derby gegen Lahr. RW Salem (12) hat ebenfalls als Drittletzter bereits fünf Zähler mehr auf dem Konto.