Spätestens nach dem 1:3 beim ESV Südstern Singen ist der Verbandsliga-Tabellenletzte FC 08 Villingen 2 (7 Punkte) in der Abstiegsrealität angekommen.
VERBANDSLIGA SBFV „Wir waren in Singen gegen eine wirklich gute Fußballmannschaft letztlich chancenlos“, so Coach Ralf Hellmer.
Die U21-Talente konnten in der Verbandsliga einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde sportlich bisher nicht Fuß fassen. „Dies hat allerdings nichts mit dem Alter zu tun, sondern es ist eine Sache der Qualität sowie der Weiterentwicklung. Dies braucht immer Zeit und geht über eine Saison hinweg“, weiß Hellmer.
Die Abstiegszone
Bei im Normalfall vier Absteigern wäre eigentlich der letzte Gegner Südstern Singen (15 Punkte/mit Nedzad Plavci) eine Messlatte gewesen – auch der SV Linx (13/mit David Assenmacher) oder der VfR Hausen (11/mit Erich Sautner, Yannick Häringer und Ergi Alihoxha) enttäuschten bisher. Alleine die personelle Besetzung sowie die Ambitionen dieser drei Vereine lässt erahnen, dass diese Clubs nach der bisher verkorksten Hinserie im Winter personell einiges verändern werden, um nicht in akute Abstiegsgefahr zu geraten.
Bleiben drei Hauptkonkurrenten der U21 – und sicherlich bei allen die Hoffnung, dass bei einem Oberliga-Absteiger (wohl FC Denzlingen) vielleicht auch einmal zwei Südbadener den Sprung nach oben schaffen.
Aufsteiger RW Salem (11) gewann das Abstiegsduell gegen SG Elzach-Yach (8) mit 3:0. Die Salemer haben ebenfalls einen mit Erfahrung bestückten Kader, in dem gleich sieben Akteure wie Luca Gruler (TSG Balingen), Timo Senn und Paul sowie Moritz Strauß (alle FV Ravensburg) bereits in der Regional- oder Oberliga spielten.
Kein „Endspiel“
U21-Trainer Ralf Hellmer möchte indes vor dem Kellerduell gegen den SV Niederschopfheim (8) im Friedengrund (Sonntag, 14.30 Uhr) längst (noch) nicht von einem „Endspiel“ sprechen. „Aber natürlich brauchen wir unbedingt einen Sieg, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird. Denn so etwas muss man dann erst einmal wieder aufholen.“