Hinter dem Einsatz von Außenverteidiger Angelo Rinaldi (Sprunggelenk) steht ein Fragezeichen. Foto: Eibner/Roland Sippel

Folgt dem 6:1-Ausrufezeichen in Göppingen nun der erste Heimsieg des FC 08 unter Neu-Coach Steffen Breinlinger am Samstag (14 Uhr) gegen den starken TSV Steinbach Haiger? Gästetrainer Hüsni Tahiri hat etwas dagegen.

Breinlinger erwartet gegen den Tabellenfünften aus Hessen „ein brutal enges Spiel“, in dem „Nuancen“ entscheiden könnten. Nach dem Coup beim 1. Göppinger SV ist der 42-Jährige zuversichtlich („Das 6:1 gibt uns Auftrieb und war eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“), dass nach 90 wohl sehr intensiven Spielminuten das Pendel in Richtung FC 08 ausschlagen könnte.

 

Das Selbstbewusstsein

Einfach werde es gegen den „qualitativ hochwertig besetzten Kader“ der Hessen aber natürlich nicht, denkt Steffen Breinlinger nicht nur an TSV-Top-Torjäger Justin Steinkötter (13 Saisontore). „Wir müssen einmal mehr über uns hinauswachsen“, hofft der Villinger Coach, dass seine Schützlinge gegen die defensivstarken Gäste nicht in Rückstand geraten. Es ginge darum, die Struktur und die Null zu halten – ohne aber das eigene Offensivspiel zu vergessen. „Wir haben uns zuletzt immer Chancen herausgespielt und Tore erzielt.“

Auch Marcel Yahyaijan stellt die positive Entwicklung heraus. „Dies erleichtert natürlich auch die Planung für die neue Runde“, betont der Geschäftsführer der Nullachter.

Die Personalien

Hinter den Einsätzen von Angelo Rinaldi (Sprunggelenk) und Georgios Pintidis (Leiste) stehen noch Fragezeichen. Es wird sich erst kurzfristig entscheiden, ob die beiden Leistungsträger am Samstagnachmittag im Villinger Kader stehen.

Der Gegner

Mit dem TSV Steinbach Haiger gibt am Samstag der Tabellenfünfte die Visitenkarte im Friedengrund ab. „Wir spielen bisher echt eine ordentliche Runde, können zufrieden sein“, lobt Hüsni Tahiri seine Mannen.

Hüsni Tahiri freut sich schon auf die MS Technologie-Arena. Foto: Eibner//Jani Pless

Dieser wird am Freitag auf der Fahrt in Richtung Schwarzwald („Da war ich noch nie, darauf bin ich echt gespannt“) seine Schützlinge noch einmal eindringlich vor den Nullachtern warnen. „Wir dürfen sie niemals unterschätzen. Sechs Tore in Göppingen muss man erst einmal schießen“, erwartet der Steinbacher keinen Selbstläufer in der MS Technologie-Arena.

In dieser wird nicht nur der rotgesperrte Aaron Manu fehlen, auch sonst hat Hüsni Tahiri einige Personalsorgen. So sei der Einsatz von Christoph Maier, Torschütze beim jüngsten 1:1 gegen Homburg, gefährdet. „Wir wollen punkten“, weiß der TSV-Trainer, dass dafür seine Offensive – bisher erst 34 Saisontore („Da könnten wir schon noch zulegen“) gerade in Sachen Torabschluss gefordert sein wird.