Tevfik Ceylan bejubelte beim 4:0 gegen Gmünd seine Saisontreffer elf und zwölf. Foto:  

Erst ein überlegter Flachschuss aus rund 17 Metern (16.) ins rechte Toreck, dann das 2:0 nach einer starken Drehung um einen Gegenspieler herum aus zehn Metern (60.): Tevfik Ceylan stellte mit seinen Saisontreffern elf und zwölf die Weichen für den wichtigen Dreier gegen Gmünd.

So treffsicher war der Villinger Kapitän noch nie. Neun Tore war der bisherige Rekord des Betreibers der Donaueschinger Bar „Black Pearl“. Nun hat der 30-Jährige nach 22 Oberliga-Spielen bereits zwölf „Buden“ auf dem Konto.

 

„Mit der Erfahrung und der Reife kommt das dann“, sagte und lachte Ceylan nach dem auch in der Höhe verdienten 4:0 der Nullachter gegen Gmünd.

Die Analyse

Klar, dass der Spielführer aber nicht seine Tore, sondern die starke Mannschaftsleistung des Tabellendritten in den Mittelpunkt seiner Analyse stellte. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben nach dem 0:3 in Nöttingen eine gute Reaktion gezeigt. Wir sind kompakt gestanden, haben praktisch nichts zugelassen“, blickt Tevfik Ceylan auf den wichtigen Dreier gegen die Normannen zurück.

Der Spielführer war einfach „nur stolz“ auf die Leistung der Mannschaft. „So können wir weitermachen.“

Die neue Rolle

Zudem stellte Ceylan heraus, „dass wir eine echte Heimmacht sind. Das wissen auch die Gegner.“ In der Tat: Villingen ist im Friedengrund weiter ungeschlagen, stellt das beste Heimteam der Oberliga BW.

Bei diesem agiert der 30-Jährige seit der Verpflichtung von Daniel Caligiuri mehr auf der offensiven Außenposition. „Für mich ist dies völlig egal“, sei es viel wichtiger, „dass ich die Bälle bekomme und in die Aktionen komme. Da bin flexibel. Die Hauptsache ist, dass wir als Mannschaft gewinnen.“