Angelo Rinaldi (links) setzt sich hier gegen den Hollenbacher Luke Knapp durch. Foto: Eibner-Pressefoto

Er brachte den FC 08 Villingen mit seinem ersten Saisontreffer in der 14. Minute auf die Siegerstraße: Angelo Rinaldi.

Der 28-jährige Deutsch-Italiener, der inzwischen schon seit fast drei Jahren für die Nullachter aufläuft, war beim 2:1-Auswärtssieg in Hollenbach mutmaßlich der beste Mann auf dem Platz – und das nicht nur wegen seinem sehenswerten Führungstreffer.

 

Das Lob vom Trainer

„Angelo hat ein unfassbares Spiel gemacht“, konnte Villingens Cheftrainer Matthias Uhing den Stolz über den Auftritt seines Schützlings kaum in Worte fassen. „Er ist als Leader vorangegangen. Er hat enorm viele Zweikämpfe gewonnen und war aber gleichzeitig auch sehr klar in seinen Aktionen am Ball“, schwärmte der Übungsleiter der Gäste über den Mann, der am Ende wohl auch einen Teil der Lorbeeren für dieses Spiel mit Joker und Siegtorschütze Christian Derflinger teilen „muss“.

Rinaldi war an beiden Enden des Feldes omnipräsent. Seine Direktabnahme aus 16 Metern zum 1:0 konnte sich sehen lassen. Auch beim 2:1 in der Nachspielzeit hatte er sein Füße im Spiel – schließlich landete die Kugel erst nach seinem abgeblockten Versuch bei Derflinger.

Außerdem übernahm der 28-Jährige nach der Auswechslung von Nico Tadic die Kapitänsbinde – ein eindeutiger, wenn auch nicht notwendiger, Beweis dafür, dass der Ex-Freiburger, -Freiberger und -Ulmer längst eine tragende Säule des FC 08 Villingen ist.