Die Spieler des FC 08 Villingen haben weiterhin Einzeltraining. (Symbolfoto) Foto: Marc Eich

Oberliga: Keine Entscheidungen wie in Stuttgart und Freiberg. Saison-Entscheidung am Mittwoch.

Vor einigen Tagen gab es von der Stadt Stuttgart grünes Licht: Die Oberliga-Mannschaft der Stuttgarter Kickers darf mittendrin im zweiten Lockdown doch wieder Mannschaftstraining absolvieren, weil es bei den "Blauen" Schnittstellen zwischen Profi- und Amateurbereich gibt, so die Stellungnahme der Stadt Stuttgart. Es gab daraufhin laute Proteste in der Oberliga in Richtung "Wettbewerbsverzerrung".

Nun darf seit Freitag mit dem SGV Freiberg auch der zweite Oberligist wieder trainieren. Die Freiberger Fußballer erhielten ebenfalls von ihrer Stadtverwaltung grünes Licht, weil es doch relativ viele hauptamtliche Mitarbeiter beim aktuellen Oberliga-Tabellenführer gibt. Der SGV stellt in einer Pressemitteilung aber auch klar: "Verein und Stadt sind nicht glücklich über die Uneinheitlichkeit und befürworten eine landeseinheitliche Regelung, da in der Oberliga Baden-Württemberg der gesamte Landesteil betroffen ist."

Antrag von Stadt abgelehnt

Andere Klubs – wie der Göppinger SV und CfR Pforzheim – haben ebenfalls inzwischen Ausnahmegenehmigungen beantragt. Und der FC 08 Villingen? "Wir haben nun ebenfalls eine Trainingserlaubnis bei der Stadt beantragt, doch diese wurde mit dem Hinweis auf den Amateurstatus abgelehnt", berichtet 08-Chefcoach und Sportdirektor Marcel Yahyaijan.

Die Villinger Verantwortlichen akzeptieren fürs Erste die Entscheidung der Stadt, "aber wenn in dieser Woche die Entscheidung in der Oberliga so ausfällt, dass wir ab dem 5. Dezember wieder spielen, müssen wir bei diesem Thema natürlich noch einmal nachhaken. Dann sollten wir schon rechtzeitig wieder als Mannschaft trainieren können", so Marcel Yahyaijan.

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