Kopfballduell zwischen Kickers-Spieler Nico Blank und Marcel Sökler (gelbes Trikot), dem bisher einzigen Regionalliga-Torschützen des FC 08. Foto: Eibner/Naman Kala

Ganze zwölf Tore fallen am 3. Spieltag der Regionalliga Südwest. Gar keines erzielt der FC 08 in den vergangenen beiden Partien. Somit rutscht der Aufsteiger auf den letzten Platz ab – zusammen mit Eintracht Frankfurt II.

Klar – das Auftaktprogramm der Nullachter hatte es in sich. Fulda (Platz sieben), Trier (1.) und die Stuttgarter Kickers (2.) gehören nach drei Partien nicht nur der Spitzengruppe an, sondern sind auch allesamt noch ungeschlagen.

 

Tore und Gegentore

Es fällt aber auf: Villingen hat – auch wegen vergebener Großchancen – nach offiziell 270 Spielminuten erst einen Treffer erzielt. Auch Eintracht Frankfurt II – ebenso mit einem Punkt und 1:4 Toren gestartet – und der Bahlinger SC (1:0 gegen Göppingen) – haben bisher erst einen Treffer bejubelt.

Kickers Offenbach (0:0 in Freiberg) und Hoffenheim II (nur 140 Zuschauer beim 1:1 gegen Steinbach Haiger) stellen mit je sieben „Buden“ bisher die gefährlichsten Teams. Villingens nächster Ligagegner, der FSV Mainz II (Dienstag, 20. August, 19 Uhr), kam gegen den starken FC Homburg zu einem 0:0. Damit kassierte die Bundesliga-Reserve auch im dritten Spiel kein Gegentor.

Die Neulinge

Ein Blick auf die Neulinge: Wie der FC 08 hat auch BW-Mitaufsteiger Göppingen bisher einen Zähler auf dem Konto. Villingens 2:0-Bezwinger Eintracht Trier (Oberliga-Meister Rheinland-Pfalz-Saar) ist nach dem 0:0 vor 3569 Zuschauern gegen Hessenmeister FC Gießen weiter nicht nur ungeschlagen, sondern führt sogar die Südwest-Tabelle mit sieben Punkten vor den Stuttgarter Kickers an.

Auch der FC Gießen (5 Punkte, Rang 8) hat bisher in Liga vier noch keinem Gegner gratulieren müssen. Dies musste dagegen Drittliga-Absteiger SC Freiburg II am Sonntag beim etwas überraschenden 0:3 dem FSV Frankfurt.

Überraschung

Apropos Überraschung: Homburg, von vielen Südwest-Trainern als einer der großen Meisterschaftsfavoriten angesehen, kommt nicht in Schwung. Beim FSV Mainz kamen die Saarländer im Bruchwegstadion nicht über ein 0:0 hinaus.

Damit wartet der FC Homburg weiter auf den ersten Dreier. Nächste Chance ist am Samstag, wenn Hessen Kassel ins Waldstadion kommt.

Zuschauer und Karten

Drittes Spiel, dritter Platzverweis – kein Wunder, dass die Stuttgarter Kickers in der Fairplaytabelle das Schlusslicht bilden. Mit nur fünf gelben Karten stellen dagegen die Nullachter – zusammen mit Freiberg und Trier – bisher das fairste Regionalliga-Team im Südwesten.

In Sachen Zuschauerzahlen sind die Degerlocher dagegen weiter nur von Kickers Offenbach zu bezwingen. 8700 Fans verfolgten zusammen die beiden ersten Heimspiele der Blauen, 7456 Besucher waren beim bisher einzigen Offenbacher Heimauftritt am Bieberer Berg dabei. Auch stark – Trier lockte zu seinen beiden Spielen im Moselstadion 8417 Zuschauer an.