Warum Dirk Rohde beim Villinger Oberliga-Konkurrenten zum Saisonende wieder aufhört. Dabei zeigte die Leistungskurve des Tabellensechsten mit ihm nach oben.
Der 1.CfR Pforzheim kommt nicht zur Ruhe, muss sich für die kommende Oberliga-Saison wieder einen neuen Trainer suchen. Dirk Rohde wird nach dem letzten Pflichtspiel aufhören, weil er beruflich und privat zu große Belastungen hat.
Dabei war der 34-Jährige erst im März bei den Pforzheimern eingestiegen. Rohde sollte ursprünglich die Aufgabe zur Saison 2026/2027 übernehmen. Nach dem Abgang von Thomas Herbst im November letzten Jahres sollte Armin Redzepagic die Aufgabe für den Rest der laufenden Saison übernehmen.
Nachdem dieser Schritt nicht den erhofften Erfolg zeigte, war Rohde dann doch bereits Mitte März eingesprungen.Seit der Übernahme der Verantwortung durch Dirk Rohde hat sich die Form der Mannschaft deutlich verbessert, nur sein allererstes Spiel in Essingen wurde verloren. In elf Spielen unter Rohde sammelten die Badener 22 Punkte und rückten auf den sechsten Platz vor.
Die Hintergründe
Dirk Rohde ging nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den VfR Mannheim in Abstimmung mit dem CfR-Vorstand selbst an die Öffentlichkeit.
Er wird auf der clubeigenen Homepage wie folgt zitiert: „Ich habe hier sehr schöne drei Monate erlebt. Von den Verantwortlichen wurde ich von Anfang an sehr gut aufgenommen. Diese Entscheidung nun wurde von mir getroffen aus zwei Gründen: Zum Einen lebe ich in Trennung und habe zwei Kinder, die ich jedes zweite Wochenende sehe. Und es haben sich Änderungen in meinem Beruf ergeben, die mein Engagement als Trainer erheblich einschränken.“
Übrigens: Dem VfR Mannheim fehlt weiterhin ein Punkt, um vorzeitig die Vizemeisterschaft in der Oberliga zu bejubeln. Am Samstag empfangen die Badener Türk Spor Neckarsulm und haben dann den ihren nächsten Matchball.