Wiedersehen macht Freude: Der Ex-Villinger Coach Milo Pilipovic zählt nun zum Trainerteam des Bahlinger SC. Die Kaiserstühler wollen von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren. Foto: Eibner

Teil III der kommenden Regionalliga-Gegner des FC 08 Villingen: Vom Bahlinger SC bis zum FC Gießen. Das letzte Team für die Saison 2024/25 wird aktuell noch in der Aufstiegsrunde gesucht.

Im dritten und letzten Teil der Regionalliga-Teams und der zukünftigen Gegner stellen wir zwei Mannschaften vor, die bis zuletzt in der vergangenen Saison um den Klassenerhalt zittern mussten. Außerdem präsentieren wir die Villinger Mitaufsteiger Eintracht Trier und FC Gießen.

 

Bahlinger SC

Die Saison: Der Villinger Erzrivale vom Kaiserstuhl erlebte eine Zitterrunde. Insgesamt erreichte die Mannschaft um den langjährigen Coach Dennis Bührer ihr Soll mit einem relativ bescheidenen Regionalliga-Etat. Am Ende stand der 13. Rang. Die Stars: Kapitän Yannick Häringer (bester interner Torschütze mit 10 Treffern) und der technisch starke Mittelfeld-Stratege Hasan Pepic ragten aus einer homogenen Bahlinger Mannschaft heraus. Der BSC hat sich bereits für die kommende Runde punktuell verstärkt. Mit dem Ex-Villinger Ibrahim Diakité kommt der nächste Unterschiedsspieler (zuletzt VfR Aalen). Höchst spannend ist auch die Verpflichtung von Talent Vasco Walz (Mittelfeld), der über Borussia Dortmund II und dem Regionalligisten 1. FC Bocholt nun in den Süden wechselt. Die größten Erfolge: BSC-Pressesprecher Stefan Ummenhofer umschreibt es so: „Dass wir in unsere sechste Regionalliga-Saison gehen, sehe ich als unseren größten Erfolg an“. Aber es gibt auch einen großen Albtraum der Verantwortlichen: Stichwort „SBFV-Pokal“. Im Sommer 2015 gewannen die Bahlinger letztmals die Trophäe.

Die Trainer: Dennis Bührer macht weiter – aber Alex Siefert entschloss sich nach sechs Jahren für eine Pause. Dessen Nachfolger ist promiment: Milo Pilipovic. Mit seiner großen Erfahrung soll der 66-Jährige auf der Trainerbank für frischen Wind sorgen.

Astoria Walldorf

Die Saison: Die Nordbadener standen nach Abschluss der Regionalliga-Saison 2023/24 auf dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Die Stars: Jonas Arcalean war mit zehn Treffern intern bester Torschütze. Stark auch Torhüter Jerik von der Felsen und Abwehrspieler Lennart Grimmer. Neu kommt zum Beispiel der Mutschelbacher Torjäger Felix Kendel.

Die größten Erfolge: 2014 gelang dem FC Astoria Walldorf der Aufstieg in die Regionalliga. Drei Mal gewann man bisher den Landespokal in Nordbaden.

Der Trainer: Matthias Born hat verlängert und kann auf den bisherigen Kader in der neuen Saison bauen.

Eintracht Trier

Die Saison: Mit 21 Punkten Vorsprung stand der große Traditionsclub von der Mosel früh als Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz fest. Dazu kommt das sagenhafte Torverhältnis von 115:34. Die Moselstädter werden eine große Bereicherung für die Regionalliga sein.

Die Stars: Angreifer Vincent Boesen erzielte 21 Treffer und führte intern die Torschützenliste an. Ihm folgte Mittelfeldspieler Dominik Kinscher (17). Für die kommende Saison stehen bereits neun Neuzugänge fest! Die größten Erfolge: Eintracht Trier spielte insgesamt acht Jahre in der 2. Bundesliga und entwickelte sich auch zum Favoritenschreck im DFB-Pokal. So schafften die Moselaner in der Saison 1997/98 den Einzug ins Halbfinale.

Der Trainer: Seit einem Jahr ist Thomas Klasen der Eintracht-Coach.

Ex-Profi Michael Fink (links) zieht beim Villinger Mitaufsteiger FC Gießen die Fäden. Foto: Eibner

FC Gießen

Die Saison: Der FC Gießen (73 Punkte) feierte knapp die Meisterschaft in der Hessenliga vor Türk Gücü Friedberg (71).

Die Stars: Die Torausbeute war gut verteilt bei den Hessen. Connor Filsinger und Jorden Aigboje (jweils 9) führten die interne Torschützenliste an. Wertvoll auch Ex-Profi Michael Fink (früher unter anderem Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld) als spielender Co-Trainer. Die größten Erfolge: 2019 stiegen die Giessener erstmals in die Regionalliga auf.

Der Trainer: Daniyel Cimen ist seit 2018 Trainer des FC Gießen.

Die Aufstiegsrunde

Im ersten Spiel der Dreierkonkurrenz unterlag Türk Gücü Friedberg am Mittwoch dem SV Gonsenheim mit 1:2. Am Samstag (14 Uhr) greift der 1. Göppinger SV ins Geschehen ein, empfängt Friedberg. Am Dienstag treffen dann abschließend der SV Gonsenheim und Göppingen aufeinander.