Während die B-Junioren des FC 08 trotz langer Unterzahl fast den Oberliga-Spitzenreiter ärgern, feiern die C-Junioren aus Villingen am Sonntag ein Schützenfest.
Die A-Junioren der Nullachter waren am Wochenende in der Verbandsliga spielfrei.
B-Junioren Oberliga: FSV Bietigheim-Bissingen – FC 08 Villingen 3:2 (2:1). Während die Bietigheimer Aktiven – 0:4-Heimklatsche gegen Türkspor Neckarsulm um den Doppeltorschützen Cristian Giles und Neu-Coach Uwe Rapolder – wohl in die Verbandsliga absteigen, grüßen die B-Junioren vom Platz an der Sonne. Fast hätte es der FC 08 geschafft, den Spitzenreiter zu ärgern.
„Bei 11:11 und später 10:10 hatten wir das Spiel im Griff. Der Platzverweis für uns war spielentscheidend“, blickt Bora Ikiz, der am Samstag die Nullachter coachte, auf die 24. Minute. Neo Fries-Beckmann war auf dem rutschigen Geläuf etwas zu spät gekommen. „Man kann es als Notbremse sehen. Aber es war sehr unglücklich. Und auf dem sehr schlechten Platz war eben auch vieles Zufall“, hatte Ikiz zuvor nicht nur das frühe 1:0 der Villinger durch Fabio Hahn (2.) gesehen, sondern zwei weitere Hochkaräter der Gäste. Der Tabellenführer nutzte die Überzahl zur 2:1-Führung (29., 40. +1) zur Pause.
Zweiter Platzverweis
Als nach 48 Minuten auch ein Bietigheimer nach einer Ampelkarte vom Feld musste, herrschte wieder numerische Gleichheit. „Sofort haben wir wieder dominiert“, notierte Ikiz aber das 3:1 des FSV nach 67 Minuten. Villingen gab weiter alles, doch es sprang nur noch der Elfertreffer durch Alexandros Bakirtzis in der Nachspielzeit heraus. „Wir hätten heute was verdient gehabt. Das war eine starke Leistung“, rutschten die Nullachter durch die unglückliche Niederlage auf den letzten Rang ab.
C-Junioren Verbandsliga: FC 08 Villingen – SG Markgräflerland 6:0 (4:0). Die Zuschauer sahen am Sonntag ein offensives Feuerwerk der jungen Villinger. Ardi Panxhaj (3., 23., 60.), Timo Rozmarin (20.), Jona Nagel (29.) und Lenn-Fries Beckmann (622.) trafen für die Villinger.
„Die Einstellung der Jungs war sehr gut. Wir wollten gleich den Gegner mit Pressing unter Druck setzen und so zu Fehlern zwingen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben überhaupt nichts anbrennen lassen“, lobte Trainer Massimo Verratti seine Spieler.