08-Stürmer Fabio Pfeifhofer (Nummer 9) setzt sich hier gegen gleich zwei Bissinger durch. Foto: Marc Eich

Keine Wiedergutmachung für die 1:6-Hinspielklatsche: Villingen kommt trotz bester Chancen gegen Bissingen nicht über ein 0:0 hinaus. Christian Derflinger verschießt Elfer.

Damit haben die Nullachter nach 27 Spielen die 40-Punkte-Marke erreicht. Doch eigentlich war gegen den Abstiegskandidaten im heimischen Friedengrund ein Dreier fest eingeplant. Wieder einmal vergaben die Villinger beste Chancen. Christian Derflinger verschoss sogar einen Elfer. Dazu kamen zwei Pfostentreffer.

 

Die Personalien

Im Vergleich zum 1:2 in Nöttingen baute Coach Matthias Uhing die Startelf auf zwei Positionen um. Für den verletzten Kapitän Nico Tadic begann Spielmacher Christian Derflinger. Nico Hug ersetzte Youngster Gian-Luca Feißt. Co-Spielführer Angelo Rinaldi stand wieder im Kader, saß zunächst aber auf der Bank.

Die erste Hälfte

Los ging es mit Szenenapplaus für Innenverteidiger Jonas Busam nach einer starken Defensivaktion (5.).

Nach zehn Minuten und zwei Ecken verlagerten die Nullachter das Spiel in die Bissinger Hälfte. Villingen ließ Ball und Gegner laufen, wartete geduldig auf Lücken. Nach 16 Minuten zündete Leon Albrecht den Turbo, konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Doch Christian Derflinger scheiterte beim folgenden Elfer an FSV-Goalie Sven Burkhardt.

Leon Albrecht (links) holte den Elfer für den FC 08 heraus. Foto: Marc Eich

Sechs Minuten später flankte Derflinger perfekt auf Mittelstürmer Fabio Pfeifhofer, der mit einem Kopfball den Pfosten traf. Der FC 08 dominierte das Geschehen, nur das Tor fehlte. Kevin Müller versuchte es mit Wucht aus der Distanz (30.), Burkhardt baggerte den Ball aus der Gefahrenzone.

Dann vergab Derflinger aus sechs Metern den nächsten „Hundertprozenter“ (33.). Die Chancenverwertung bleibt ein Problem der Nullachter. Nach 43 Minuten musste der angeschlagene Nico Hug raus, es kam Yannick Spät.

Trotz drückender Überlegenheit stand es nach 45 Minuten nur 0:0 aus Sicht des südbadischen Rekordpokalsiegers.

Die zweite Hälfte

Auch Kevin Müller (48., 56.) verpasste vor 429 Zuschauern zu Beginn der zweiten Hälfte die überfällige Führung. Nach 63 Minuten hatte Yannick Spät Pech beim nächsten Aluminiumtreffer der Villinger.

Kurz danach kam Gian-Luca Feißt für Kevin Müller. In aussichtsreicher Position bekam Fabio Pfeifhofer (73.) das Leder nicht richtig unter Kontrolle.

Am Ende schaffte es der FC 08 nicht, gegen harmlose Gäste einen Treffer zu markieren. Fast hätte Bissingen (90.) mit der ersten und einzigen Chance das Spiel noch auf den Kopf gestellt.

Die Statistik

FC 08 Villingen: Hoxha – Krieger, Busam, Liserra – Pintidis, Derflinger, Glück, Albrecht, Hug (43. Y. Spät) – Pfeifhofer (83. Savic), Müller (66. Feißt).

FSV Bietigheim-Bissingen: Burkhardt – Fitze (80. Kardumovic), Andric (46. Stumm), Ikpide, Sirianni, Götz, Uslu, Kleinmann, Yalcin (86. Di Stefano), Lorch, Keklik (81. Dautaj). Tore: keine.

Schiedsrichter: Matthias Heilig (Klettgau). Gelbe Karten: Y. Spät, Feißt/Andric, Götz, Ikpide, Keklik.

Zuschauer: 429.