Jago Maric hat "richtig wieder Lust, ein Team mit Perspektiven zu trainieren". Vielleicht den BSV. Foto: Marc Eich

Es könnte die Überraschung auf dem Trainermarkt in diesem Sommer in der Region werden. Der württembergische A-Ligist BSV Schwenningen möchte den früheren 08-Coach Jago Maric engagieren.

Ein erstes konstruktives Gespräch zwischen den BSV-Verantwortlichen und Jago Maric, der nach seiner langen Zeit beim FC 08 Villingen inzwischen schon eine zweijährige Pause hinter sich hat, fand bereits statt. Die Schwenninger sind nach der Trennung von Arvin Davitian seit einer Woche auf Trainersuche.

Große gegenseitige Wertschätzung

Zwischen dem BSV und Jago Maric gibt es eine große Wertschätzung. BSV-Präsident Thomas Preiser trainiert sogar bei den F-Junioren Leon, den Sohn von Jago Maric. Somit war klar, dass sich der Traditionsverein einen weiteren kontinuierlichen sportlichen Aufbau mit einem Top-Trainer wie Jago Maric wünscht.

Klar ist, dass sich beide Seiten in wenigen Tagen noch einmal zu einem zweiten und wahrscheinlich finalen Gespräch treffen.

Jago Maric: "Es muss allen Beteiligten großen Spaß machen"

Aus den Worten von Jago Maric ist herauszuhören, dass er sich einen Neustart auch in der Kreisliga A durchaus vorstellen kann. "Dies wäre für mich vor einiger Zeit noch zwar relativ undenkbar gewesen, aber wichtig ist, dass das Gesamtkonzept – plus die Perspektiven – stimmen und die ganze Sache auch allen Beteiligten großen Spaß macht. Der BSV ist ein Traditionsverein, der eine gute Jugendarbeit hat. Es ist klar, dass dieser Klub bald wieder höherklassig spielen sollte", betont Jago Maric, der seine Pause vom Fußball "durchaus auch genossen" hat.

Zeitnahe Entscheidung

Nun hat er aber wieder "richtig Lust" auf einen neuen Trainerjob. Andere Anfragen liegen ihm auch schon vor. Aber es ist durchaus denkbar, dass der BSV das Rennen um Jago Maric machen wird.