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Faustball War das schon der Bundesliga-Klassenerhalt?

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Der TV Waldrennach um Markus Kraut (links) lieferte dem TV Unterhaugstett um Michael Ochner einen großen Kampf. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Der TV Unterhaugstett geht als großer Gewinner aus seinem ersten Doppelspieltag in der Faustball-Bundesliga der Männer hervor. Der TVU gewann die beiden Derbys gegen den TSV Calw und den TV Waldrennach.

"Das war ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt", freute sich Sebastian Buck, Pressesprecher des TV Unterhaugstett, nach den beiden Siegen am Wochenende. Die Unterhaugstetter haben in der Faustball-Bundesliga zwei wichtige Siege gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt TSV Calw und TV Waldrennach eingefahren. Wenn man die aktuelle Situation in der Liga betrachtet, trifft diese Einschätzung zu. Am kommenden Wochenende treffen die Waldrennacher auf den FBC Offenburg und die Calwer auf den TSV Pfungstadt. Da stehen die Chancen nicht sonderlich gut. Am Freitag, 14. Dezember, kommt es dann zum direkten Aufeinandertreffen des TSV und des TVW. Der Verlierer dieser Partie hat denkbar schlechte Karten.

TV Unterhaugstett – TV Waldrennach 5:2 (3:11, 11:2, 7:11, 12:10, 11:2, 11:9, 11:9). Vor gut 200 Zuschauern entwickelte sich anfänglich ein verrücktes (3:11, 11:2) Spiel. Anschließend wurde es zum erwartet engen Spiel in der Bad Liebenzeller Sporthalle. "Wir haben den Start irgendwie verschlafen", kommentierte Sebastian Buck den schnellen Rückstand. Nach dem Seitenwechsel drehte der TVU jedoch den Spieß um.

Ab dem dritten Satz wurde dann richtig gekämpft. Die Waldrennacher brachten eine 9:5-Führung zu einem 11:7-Satzgewinn durch. Im vierten Satz war wieder der TVU an der Reihe, doch beim Stand von 10:6 wackelten die Nerven. Eigenfehler und Punkte von Jeremy Wuhrer und Markus Kraut führten zu einem emotionalen 10:10-Ausgleich – auch, weil diverse Schiedsrichterentscheidungen bemängelt wurden. Alwin Oberkersch hatte als Unparteiischer keinen leichten Stand. In der Verlängerung hatten die Gastgeber aber mit 12:10 die Nase vorne.

Die Waldrennacher zeigten sich anschließend angeschlagen und gaben den fünften Satz mit 2:11 ab.

Im sechsten Satz kam die Spannung beim Stand von 9:8 und 10:9 voll auf. Unterhaugstett brachte den Satz schließlich mit 11:9 durch.

im siebten Satz versuchte Waldrennach (auch mit der Hereinnahme von Simon Keck) alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Über 7:7 und 9:9 schenkten sich beide Teams nichts. Robin Gensheimer musste mit Krämpfen vom Spielfeld. Für ihn kam beim TVU-Allrounder Stefan Koch. Der Satz blieb mit 11:9 Bällen zum 5:2-Endstand in der Bad Liebenzeller Sporthalle.

"Die Köpfe hängen natürlich schon etwas tief, doch wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und müssen weiterhin hart an uns arbeiten. Denn nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem nötigen Siegeswillen können wir die kommenden Gegner Offenburg und Vaihingen/Enz besiegen," sagte Waldrennachs Abwehrspezialist Oliver Kraut.

TSV Calw – TV Unterhaugstett 1:5 (5:11, 10:12, 7:11, 11:4, 5:11, 9:11). Der TV Unterhaugstett hatte in der Walter-Lindner-Halle mit 11:5 im ersten Satz den besseren Start. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber bis zum Stand von 10:9 oben auf. Dann gelang es Robin Gensheimer, den Machtball abzuwehren. In der Verlängerung hatte der TSV Calw das zweite Mal das Nachsehen.

Dennoch schöpften die Gastgeber Mut aus diesem Match. Die Partie wurde ausgeglichen, aber mit 11:7 hatten die Unterhaugstetter weiter die Nase vorn. "Im vierten Satz folgte von unserer Seite eine schwache Leistung", sagte Sebastian Buck über den Anschluss der Calwer zum 1:3. Das war jedoch kein Beinbruch. Der TVU konterte nach dem Seitenwechsel mit 11:4 zur 4:1-Führung. Der sechste Satz war mit 11:9 zwar knapp, aber an eine Wende im Derby glaubte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr.

Die Calwer setzten auf eine "Not-Anfangsformation" mit Bernd Bodler, Philipp Kübler (Angriff), Nick Stoll (Zuspiel), Lukas Gruner und Mathias Zierer (Abwehr). Dafür war die Leistung laut Trainer Thomas Stoll in Ordnung. "Leider haben wir es aber nicht geschafft, auf’s Spielfeld zu bringen, was wir in Schweinfurt gezeigt haben. Sonst wäre mehr drin gewesen", sagte er. "Unser Zuspiel muss aggressiver werden, wir müssen es schaffen, unsere Angreifer so zu lenken, dass sie besser gegen die Wand spielen können."

TV SW-Oberndorf – TSV Calw 5:2 (7:11, 11:7, 10:12, 11:6, 11:6, 11:3, 11:5). Einen überraschend starken Auftritt hatten die ersatzgeschwächten Calwer am Tag zuvor gegen den TV SW-Oberndorf gezeigt. "Bernd Bodler hat im ersten Satz super Angaben gemacht und sehr gut geblockt", beobachtete der verletzte Calwer Hauptdarsteller Raphael Schlattinger von der Tribüne aus. "Allerdings konnten wir den ersten Ball nur in wenigen Situationen richtig kontrollieren. Dennoch war das Zuspiel meist gut." Die Kurzbälle kratzte der flinke Philipp Kübler fast alle vom Boden, ihm unterliefen aber auf der ungewohnten Zweitschlagposition einige Angriffsfehler. Der TSV Calw überraschte die Schweinfurter aber immer wieder und führte zur Zehn-Minuten-Pause mit 2:1.

Die Franken wechselten nun den in den vergangenen Wochen verletzt fehlenden Fabian Sagstetter ein und der Star auf Oberndorfer Seite schaffte es umgehend, Struktur in das Spiel zu bringen. Die Ballwechsel wurden länger, der zwei Meter lange Oliver Bauer und Jaro Jungclaussen punkteten immer häufiger. Auf Calwer Seite fehlten die Kraft und Kondition, um noch etwas entgegensetzen zu können.

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