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Faustball TV Unterhaugstett spielt groß auf – und geht am Ende leer aus

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Jubel beim TV Unterhaugstett nach dem Gewinn des dritten Satzes gegen den Favoriten aus Mannheim-Käfertal. Zum Sieg sollte es für die Einheimischen dennoch nicht reichen. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga war und ist das erklärte Ziel der Faustballer des TV Unterhaugstett. Vor dem Spieltag am vergangenen Wochen hatte die Mannschaft 8:4 Punkten auf dem Konto und die signalisierten: Da geht noch mehr.

Sebastian Buck brachte es am Samstagabend beim Spielstand von 3:3 gegen den Tabellenzweiten TV Käfertal auf den Punkt: "Wir müssen einmal gegen die Großen der Liga gewinnen", motivierte der Zuspieler seine Mitstreiter. Die Motivation allerdings hat nicht zum Sieg gereicht.

Nach insgesamt 17 Sätzen standen die TVU-Faustballer nach ihrem Doppelspieltag mit den Begegnungen gegen den TV Käfertal (3:5) und den TV Schweinfurt-Oberdorf (4:5) mit leeren Händen da. Aber nicht nur das: Mit jetzt acht Minuspunkten hat der Abstiegskampf die Mannen von Trainer Alexander Bäuerle für die weiteren Spieltage der 1. Liga wieder eingeholt. TV Unterhaugstett – TV Käfertal 3:5 (11:5, 11:9, 11:4, 9:11, 10:12, 7:11, 6:11, 7:11). Die Zuschauer rieben sich am Samstagabend drei Sätze lang verwundert die Augen. Der TV Unterhaugstett spielte gegen den TV Käfertal groß auf. Michael Ochner wuchtete, gestützt auf eine sattelfeste Abwehrleistung, einen um den anderen Punkt auf das TVU-Konto, den Rest zu drei Satzgewinnen in Folge steuerte Nationalspieler Nick Trinemeier mit einer für seine Verhältnisse hohen Eigenfehler Quote bei. In der ersten Pause stellten die Gäste um. Felix Klassen kam in den Angriff, Trinemeier wich auf rechts vorne aus, und damit bekam das Spiel der Gäste eine ganz neue Qualität.

Im gleichen Umfang wie der TV Käfertal zulegte, baute der TV Unterhaugstett ab. In jedem Satz rutschten drei, vier einfache Bälle in der Abwehr durch, die Qualität im Zuspiel ließ nach, dazu konnte sich die Abwehr der Käfertaler immer besser auf die Bälle von Michael Ochner einstellen. Der Anschluss zum 2:3 entpuppte sich am Ende als Knackpunkt. 10:8 hatten die Unterhaugstetter geführt, doch statt den Sack zu einer 4:1-Führung zuzumachen, rettete sich der TV Käfertal in die Verlängerung und gewann mit 12:10 Bällen. Davon erholte sich der TV Unterhaugstett nicht mehr. Man spielte zwar noch mit, aber das Gefühl, die Mannschaft des Ausrichter der DM-Endrunde ernsthaft in Gefahr bringen zu können, kam nicht mehr auf.

Im sechsten Satz kam beim Stand von 0:3 Robin Gensheimer für Ochner in den TVU- Angriff. Dem gelang der Ausgleich zum 6:6, doch zwei umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichters zum 8:6 für die Gäste leiteten den 3:3-Satzausgleich ein. Nach der zweiten Pause kam der TV Unterhaugstett nicht mehr auf die Beine. Die Käfertaler zeigten jetzt, warum sie auf Platz zwei der 1. Liga Süd stehen und drehten die Partie routiniert in einen 5:3-Sieg.

TV Unterhaugstett – TV Schweinfurt-Oberdorf 4:5 (11:4, 10:12, 12:10, 8:11, 11:9, 4:11, 11:8, 9:11, 6:11). Rund 20 Stunden später erfuhr der Doppelspieltag sogar noch eine Steigerung. Die Gäste, die sich tags zuvor mit einem einen 5:1-Sieg über Aufsteiger TV Hohenklingen auf Platz zwei vorgeschoben hatten, lieferten sich mit dem TVU ein Match über die volle Distanz – einschließlich Verlängerungen in zwei Sätzen. Es ging hin und her, nach dem sechsten Seitenwechsel und einem 11:8-Satzgewinn zum 4:3 sogar mit Vorteil Unterhaugstett. Dann machte sich jedoch bei Ochner und Co. der Kräfteverschleiß bemerkbar. Mit einem umkämpften 11:9 konnten die Gäste zum 4:4 ausgleichen. Der neunte und entscheidende Satz ging mit 11:6 Bällen deutlich an den neuen Tabellenzweiten. Die Auftritte der drei Faustball-Schwergewichte TSV Pfungstadt (16:0), TV Oberndorf (14:4) und TV Käfertal (14:6) an der Nagold machte deutlich, dieses Trio hat die Qualität um die DM-Endrunde zu erreichen, alle anderen spielen vordergründig erst mal um den Klassenerhalt. TV Unterhaugstett: Michael Ochner, Robin Gensheimer, Markus Katz, Sebastian Buck, Stefan Koch, Christian Lörcher, Holger Bäuerle.

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