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Faustball TV Unterhaugstett siegt trotz Personalproblemen beim Heimspieltag

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Bei den Frauen des TV Unterhaugstett stimmte der Einsatz – gegen den TV Vaihingen/Enz reichte es zum Sieg. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Zum ersten Heimspieltag im neuen Jahr waren die Faustballerinnen des Tabellenführer TV Segnitz beim TV Unterhaugstett zu Gast – und nahmen mit zwei 3:0-Siegen alle Punkte mit ins Fränkische. Für die Gastgeberinnen des TVU war die eine Niederlage jedoch kein Beinbruch. Das angestrebte Ziel, den direkten Mitbewerber um einen Platz in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga, den TV Vaihingen/Enz auf Distanz zu halten, ist trotz Personalproblemen gelungen.

TV Unterhaugstett – TV Vaihingen/Enz 3:1 (7:11, 13:11, 14:12, 12:10). Keine Frage, die Zuschauer kamen beim 3:1-Sieg des TV Unterhaugstett gegen den TV Vaihingen/Enz voll auf ihre Kosten. Gleich drei der vier Sätze gingen in die Verlängerung.

Ohne die Stützen Nadine Maisenbacher (Auslandsaufenthalt) und Lisa Waldenmaier (Bänderverletzung) rückte Janina De Silva aus der zweiten Mannschaft in die Aufstellung. Für Waldenmaier ging Anke Philippi in die Abwehr, auf der Zuspielposition versuchte sich Abwehrspielerin Julia Sauerbrunn. Die neuen Aufstellung klappte jedoch nicht wie gewünscht, prompt ging auch der erste Satz mit 7:11 verloren.

Was aber funktionierte, war der Kampfgeist des Teams. Die Unterhaugstetterinnen steckten Rückschläge weg und kämpften sich immer wieder heran. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit drei Satzverlängerungen in Folge. Allesamt mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeberinnen. "Das war eine sehr zähe Angelegenheit, aber drei Satzgewinne in der Verlängerung muss man sich auch erst einmal verdienen", stellte ein Besucher fest. TV Unterhaugstett – TV Segnitz 0:3 (5:11, 6:11, 5:11). "Mehr als sechs Punkte sind für unsere Mannschaft in einem Satz nicht drin", mutmaßte Erich Hergert vom TVU vor dem Vergleich mit dem Tabellenführer TV Segnitz. Das Team um Nationalschlagfrau Svenja Schröder hat in dieser Hallenrunde noch kein Spiel verloren und erst zwei Sätze abgegeben.

Auch in Unterhaugstett sollte sich an dieser Bilanz nichts ändern und auch Herget sollte mit seiner Prognose am Ende Recht behalten. Die Unterhaugstetterinnen hatten in keinem Satz eine Chance.

Den Vaihingerinnen erging es in ihrem Vergleich mit dem Spitzenreiter nicht besser. Sie verloren ebenfalls mit 0:3 (6:11, 7:11, 5:11). Vorne zwei starke Schlagfrauen, hinten eine junge, aber unheimlich athletische und antrittsschnelle Abwehr ließen in beiden Partien keine Zweifel an der Überlegenheit der Favoritinnen aufkommen. Wer hinter den Tabellenführerinnen die Plätze zur Aufstiegsrunde einnehmen wird, ist aktuell völlig offen.

Für den TV Unterhaugstett könnte sich die Hürde, den Rest der Rückrunde ohne gelernte Zuspielerin absolvieren zu müssen, jedoch als zu hoch erweisen. Alicia Koss – aktuell leicht angeschlagen – könnte noch eine Alternative werden. Man darf gespannt sein, ob die Trainer Markus Katz und Michael Ochner eine Lösung ausgraben können.

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